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Kreispokal-Krimi in Schwalheim

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Von: Sascha Kungl

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(kun). Der SKV Beienheim und der SV Germania Schwalheim haben unter der Woche die Tickets für das Viertelfinale im Friedberger Fußball-Kreispokal gelöst. Während sich der Gruppenligist aus Beienheim erwartungsgemäß mit 3:0 gegen den klassentieferen FC Kaichen behauptete, setzten sich die Germanen im Elfmeterschießen gegen A-Liga-Konkurrent FSV Kloppenheim durch.

SV Germania Schwalheim - FSV Kloppenheim 6:5 n. E.: »Ich bin ungemein stolz auf meine Mannschaft. Auch wenn wir mit dem letzten Aufgebot angetreten sind, haben wir die taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt und eine absolute Topleistung abgerufen«, zeigte sich Schwalheims Trainer Gökhan Kocatürk rundum zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

Das erste Ausrufezeichen der Partie sendeten die Gäste, die in der siebten Minute im Anschluss an einen Eckball den Außenpfosten trafen. Nur 60 Sekunden später markierte Edin Sakiri mit einem 35-Meter-Schuss, der Germanen-Keeper Kevin Funk unglücklich durch die Hände rutschte, die Kloppenheimer Führung. Nach Flanke von Maximilian Freundl egalisierte Tom Hachenberger diese per Kopf nur drei Zeigerumdrehungen später. In Folge einer ansehnlichen Kombination über Florian Winkler, Felix Wichmann und Fynn Hebenstreit kam das Leder nach einer Viertelstunde zu Max Streuber, dessen Flanke auf den ersten Pfosten den mitgelaufenen Benjamin Bievel erreichte, der den Ball aus zehn Metern ans Außennetz setzte. »Dieser Spielzug hätte einen Treffer verdient gehabt«, konstatierte Kocatürk. Auf der Gegenseite brachte Jannis Lüdemann die Gäste mit einem von Wichmann an Sakiri verwirkten Strafstoß in der 42. Minute erneut in Führung.

Nach dem Seitenwechsel hatten beide Mannschaften weitere gute Torchancen. In der 83. Minute gelang Wichmann mit einem Fallrückzieher aus zwölf Metern nach Flanke von Freundl der vielumjubelte Ausgleichstreffer für die Heimelf.

Im direkt anschließenden Elfmeterschießen sicherte Winkler den Germanen mit dem letzten Schuss des Tages den Viertelfinaleinzug.

FC Kaichen - SKV Beienheim 0:3 (0:1): »Unter dem Strich steht ein verdienter Sieg der Gäste, der vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen ist«, resümierte Kaichens Pressesprecher Boris Vetter nach dem Schlusspfiff.

Der Gruppenligist war bei strömendem Regen über die gesamte Partie spielbestimmend, biss sich an geschickt verteidigenden Hausherren jedoch zunächst die Zähne aus. Erst zwei Minuten vor dem Pausentee brachte Darius Rienmüller seine Farben mit einer 25-Meter-Bogenlampe, die sich unhaltbar für FCK-Keeper Jakob Weber ins Tor senkte, mit 1:0 in Führung.

Andrei Dogot baute diesen Vorsprung in der 67. Minute nach Querpass von Bogdan Pavel Muntean aus, ehe Cristian-Vasile Bodea vier Minuten vor Schluss mit einer Direktabnahme aus 18 Metern im Anschluss an einen Eckball von Owen Hare den Schlusspunkt setzen konnte.

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