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Laura Müller erzielt entscheidendes Tor

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Von: Marieke Naß

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(mna). Für die heimischen Handball-Bezirksoberligisten der Frauen starteten am Wochenende die Auf- und Abstiegsrunden. In der Abstiegsrunde setzte es für die HSG Butzbach (23:30 beim TV Burgsolms) und die HSG Mörlen (18:27 bei der HSG Lumdatal II) deutliche Niederlagen. Einen Sieg feierte dagegen die FSG Gettenau/Florstadt, die beim TUS Vollnkirchen knapp mit 22:

21 die Oberhand behielt.

HSG Lumdatal II - HSG Mörlen 27:18 (12:10): Bei Mörlen saß erstmals Jan-Bela Weinem auf der Bank. Die Zusammenarbeit mit Ex-Trainer Dirk Steinmüller war nach der Hauptrunde beendet worden, um den Umbruch der Mannschaft schon einzuleiten. Die Weinem-Sieben startete hellwach und führte sechs Minuten mit 4:1. Nach einer Auszeit kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel, glichen in der 18. Minute zum 6:6 aus und nahmen einen 12:10-Vorsprung mit in die Kabine. Nach dem Wechsel verfielen die Gäste schnell in alte Muster. Kleine Fehler und die schwindenden Kräfte ließen die Mörlerinnen bis zur 42. Minute mit 11:18 ins Hintertreffen geraten. Am Ende stand eine deutliche 18:27-Niederlage auf der Anzeigetafel, aber Betreuerin Bianca Grundmann, die als Torfrau eingesprungen war, sah trotzdem eine Verbesserung. »Für die kurze Zeit mit dem neuen Trainer ist schon eine Besserung zu spüren. Wir haben konzentrierter gespielt, auch wenn wir wieder eingebrochen sind. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg.« - Beste Werferinnen, Mörlen: Flach (5/1), Wagner (4), Schnoor (3).

TUS Vollnkirchen - FSG Gettenau/Florstadt 21:22 (12:12): Von Beginn an verlief die Partie auf Augenhöhe. Zwar geriet die FSG zunächst mit 2:4 ins Hintertreffen (6.), legte dann aber einen Gang zu und ging in der 16. Minute mit zwei Toren in Front (7:5, Laura Müller). In der Folge wechselte die Führung hin und her, ehe beim 12:12 die Seiten getauscht wurden. Nach Wiederanpfiff kippte das Spiel zugunsten der Gäste, die sich bis zur 37. Minute eine 16:13-Führung erspielten. Diese war jedoch zehn Minuten später wieder hinfällig, als die Heimsieben zum 19:19 ausglich. In der umkämpften Schlussphase behielten die Damen aus Gettenau und Florstadt einen kühlen Kopf und verwalteten den hauchdünnen Vorsprung, den Laura Müller mit dem letzten Treffer besorgt hatte (55.). Auch das Glück war aufseiten der FSG, denn die Gastgeberinnen vergaben eine Minute vor Schluss noch einen Siebenmeter. »Meine Mannschaft hat mit Einsatz und Leidenschaft den Ausfällen getrotzt und am Ende auch das nötige Glück gehabt«, bilanzierte FSG-Co-Trainer Peter zur Heiden. - Beste Werferinnen, Gettenau/Fl.: Laura Müller (8/5), Borst (7), Becker, Ende, Schulz (je 2).

TV Burgsolms - HSG Butzbach 30:23 (18:10): Die Schützlinge von Trainer Carsten Dannwolf hatten von Beginn an keinen Zugriff. So lag man nach sechs Minuten bereits mit 2:6 zurück und rannte ab sofort einem Rückstand hinterher, der bis zur Pause erst auf sechs (9:15, 26.) und dann auf acht Tore anwuchs. Nach dem Wechsel gestaltete die HSG ihr Spiel dann deutlich besser. Das reichte zwar nicht, um den Abstand nennenswert zu verkürzen, aber bis zum 17:22 (40.) hielt man sich zumindest die Chance dazu offen. Am Ende unterlag Butzbach mit 23:30, wobei Dannwolf dennoch Lichtblicke erkannte. »Wir sind sicher noch nicht in der Abstiegsrunde angekommen, führen aber unseren Weg, junge Spielerinnen früh zu integrieren, zielstrebig weiter«, so der Übungsleiter, in dessen Team die B-Jugendliche Kim Dannwolf bei ihrem ersten Aktivenspiel gleich ein Tor erzielte und die A-Jugendliche Finja Berger erstmals das Tor hütete.

Beste Werferinnen, Butzbach: Luh (10/4), Stuppy (4), Frey, Schmid, Bender (je 2).

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