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Mara Hambrock trumpft auf

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Von: Sascha Kungl

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Die B-Juniorinnen des SC Dortelweil können auch nach dem Spiel in Schwalbach wieder jubeln. Mara Hambrock (r.) steuert einen Treffer bei und legt einen weiteren vor. ARCHIV © Nicole Merz

(kun). In der Jugendfußball-Hessenliga bleiben die B-Juniorinnen des SC Dortelweil dem Tabellenführer MSG Gläserzell/Pilgerzell dank eines 3:1-Erfolgs beim BSC Schwalbach auf den Fersen. Die C-Juniorinnen der Spvgg. 08 Bad Nauheim führen die Tabelle nach dem deutlichen 4:0 gegen die SKG Sprendlingen weiter souverän an. Dagegen mussten die C-Junioren des Karbener SV eine 0:

3-Niederlage gegen den Tabellennachbarn Königstein hinnehmen. Die in der Liga spielfreien Karbener A-Junioren sind derweil nach einer 1:2-Auswärtsniederlage gegen die TS Ober-Roden in der ersten Runde des Hessenpokals ausgeschieden.

C-Junioren / Karbener SV - 1. FC-TSG Königstein 0:3 (0:0): »Die Niederlage tut weh, da Königstein an diesem Tag ein schlagbarer Gegner war. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir kämpferisch gut mitgehalten«, konstatierte Karbens Trainer Carsten Borngräber. Die Gäste kamen zwar zu gefährlichen Abschlüssen, darunter einem Aluminiumtreffer, aber auch die Heimelf hatte eine Großchance, die auf der Linie geklärt wurde. Nach dem Wechsel kamen die Besucher besser ins Spiel. »Unser Zweikampfverhalten war leider nicht mehr auf dem Niveau der ersten Hälfte«, räumte Borngräber ein. Ein Doppelschlag binnen 60 Sekunden durch Andrej Kovacevic (41.) und Bastian Schneider (42.) brachte die Taunusstädter auf die Siegerstraße. Für die Entscheidung sorgte Kovacevic mit seinem zweiten Tor (53.).

B-Juniorinnen / BSC Schwalbach - SC Dortelweil 1:3 (0:1): »Gegen tiefstehende Gastgeberinnen haben wir uns am Anfang schwergetan«, räumte SCD-Coach Joschka Hobitz ein, dessen Elf zwar von Beginn an deutlich mehr Ballbesitz hatte, in der Anfangsviertelstunde aber ohne nennenswerte Chancen blieb. »Schwalbach hat mit destruktivem Fußball versucht, uns von ihrem Tor fernzuhalten.« In der 18. Minute knackte Elea Noemi Stachnowski das Bollwerk der Gastgeberinnen. Nach Rückpass zur Schwalbacher Torhüterin gab es fünf Meter vor dem Tor einen indirekten Freistoß für die Hobitz-Elf. Jule Schanbacher legte auf Stachnowski ab, die das Leder mit einem strammen Schuss über die Linie beförderte. Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf ein Tor. Nach Flanke von Mara Hambrock drückte Stachnowski (65.) den Ball mit dem Oberschenkel zum 2:0 für die Besucherinnen über die Linie. Nachdem die eingewechselte Marlene Biesenberger mit ihrer ersten Aktion (66.) den Pfosten getroffen hatte, sorgte Hambrock für die Entscheidung (69.). Einen Abstimmungsfehler zwischen Lina Zeller und Lisa Fitzner nutzte BSC-Atkteurin Annika Giebitz (73.) zum Endstand. »In der ersten Halbzeit haben wir taktisch die wohl beste Saisonleistung gezeigt. Gegen einen destruktiven Gegner sind wir lange geduldig geblieben«, konstatierte Hobitz.

C-Juniorinnen / Wiking Offenbach - MSG Bad Vilbel 2:1 (0:1): Zur Pause lag Vilbel durch Lara Eisfelds Treffer aus Minute 24 mit 1:0 in Führung. »Wir haben aus einer stabilen Defensive heraus nach vorne gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Leider konnten wir weitere sehr gute Chancen nicht nutzen«, haderte MSG-Coach Joschka Hobitz. Nach dem Wechsel drehte der favorisierte Tabellendritte aus Offenbach die Partie durch zwei Tore von Emely Machau (59./66.). »Die Gastgeberinnen haben in der zweiten Hälfte den Druck erhöht und setzten sich mit ihrer Zweikampfstärke verdient durch«, bilanzierte Hobitz.

Spvgg. 08 Bad Nauheim - SKG Sprendlingen 4:0 (2:0): Die Nullachterinnen waren von Beginn an die dominierende Mannschaft. Nach feiner Vorarbeit von Annelie Okeke erzielte Sina Schneider nach sieben Minuten die Führung. Auch für das 2:0 (13.) zeichnete Schneider verantwortlich. Auch nach dem Wechsel blieben die Gastgeberinnen tonangebend. Folgerichtig fiel in der 42. Minute das 3:0 durch Julie Evelin Petr. Einen besonderen Augenschmaus hatte der Spitzenreiter für die Zuschauer im Bad Nauheimer Waldstadion noch parat: Mit einem direkt verwandelten Eckball markierte Okeke in der 45. Minute den 4:0-Endstand. »Rein spielerisch betrachtet haben wir gegen Sprendlingen unsere beste Saisonleistung gezeigt. Es macht uns sehr stolz zu sehen, wie die Trainingsarbeit Früchte trägt«, erklärte Bad Nauheims Trainer Dirk Schneider.

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