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Meister und »Stille Stars« in Friedberg

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Stolz mit Urkunde: 125 Sportlerinnen und Sportler hatte die Stadt Friedberg zur Ehrung eingeladen. FOTO :NIEHOFF © Jürgen W. Niehoff

Nach coronabedingter Pause fand die Sportlerehrung in diesem Jahr wieder im gewohnten Ambiente, dem großen Saal der Friedberger Stadthalle, statt. Geehrt werden sollten 125 Sportlerinnen und Sportler, Jung und Alt, Klein und Groß.

Der große Saal der Friedberger Halle war mit etwa 300 Personen am vergangenen Freitagabend zu dem Anlass zwar gut besucht, weil auch viele Angehörige der Sportler genauso wie Vereinsvertreter oder Mitglieder städtischen Gremien den Festakt miterleben wollten, trotzdem waren nicht alle Sportler der Einladung gefolgt. Zur Ehrung eingeladen waren, wie Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) in seiner Begrüßung erwähnte, insgesamt 125 Sportler für ihre Erfolge im Jahr 2022. Dazu zählten Kreismeisterschaften, Bezirksmeisterschaften, Hessenmeisterschaften und Deutsche Meisterschaften sowie nennenswerte Erfolge bei Welt- oder Europameisterschaften.

Zu einem Welt- oder Europameistertitel hat es im vergangenen Jahr zwar nicht gereicht, doch ein fünfter Platz bei den Leichtathletik-WM (Dr. Jörg Czekalla im 4x400 Meter Lauf) und fünf nationale Meistertitel durch Badar Sultan im Kickboxen, Oliver Kurtz, Bernd Lachmann und Dana Prada im 100-Meter Lauf sowie Rainer Ringel beim 4x100 Meter-Lauf sind auch beachtenswerte Erfolge. Geehrt wurden Erfolge in den Sportarten Handball, Basketball, Fußball, Schwimmen, Wasserball und Kickboxen.

Erneut konnten die Kinder bis 14 Jahre mit 74 Ehrungen die meisten Anerkennungsurkunden für ihre Erfolge einsammeln, gefolgt von den 30 Jugendlichen bis 18 Jahre und den 21 Erwachsenen. Sie alle kommen aus den sechs Friedberger Sportvereinen TSV Friedberg-Fauerbach, TG Friedberg, VfB Friedberg, KSV Friedberg-Dorn-Assenheim, Türk Gücü Friedberg und SV Germania Ockstadt. Dabei sammelten die beiden erstgenannten Vereine mit jeweils 54 Ehrungen die meisten Anerkennungen.

Bürgermeister Antkowiak, der zusammen mit der Ersten Stadträtin Marion Götz und dem Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender die Ehrungen vornahm, unterstrich noch einmal, welch hohen Stellenwert der Sport in der Stadt Friedberg einnehme und dass die Stadt nicht nur stolz auf die Erfolge ihrer Sportler sei, sondern auch ihren Teil dazu beitrage. »Immerhin investieren wir eine beachtliche Summe in den Erhalt unserer Sportstätten und Hallen und fördern auch die Vereine finanziell mit beispielsweise Zuschüssen für Trainer oder über die Sportjugendförderung«, sagt Antkowiak.

Auch die Sportlerehrung selbst gehört zu den Leistungen der Stadt. Das zeigte sich auch am Freitagabend in der Stadthalle. Dort erhielten die Sportler nämlich nicht nur ihre Anerkennungsurkunde für ihren jeweiligen Erfolg und eine Medaille, sondern auch zwei »Friedberger-Zehner«, mit denen sie bei heimischen Gewerbetreibenden einkaufen können.

Zudem gab es Ehrung, die nicht mit der aktiven sportlichen Leistung verknüpft sind. Sylvia Lesiak, Joachim Schäfer (beide VfB Friedberg), Norbert Ewald und Mirko Ewald (beide SV Germania Ockstadt) erhielten für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in ihren Vereinen als »Stille Stars« ebenfalls Anerkennungsurkunden.

Ebenso wurde der städtische Mitarbeiter Klaus-Dieter Liebich für seine Tätigkeit als Platzwart der Sportanlage Burgfeld gewürdigt.

Abgerundet wurde die Sportlerehrung mit den Auftritten der Cheerleaders des American Football Clubs Wetterau Bulls Wölfersheim sowie der mehrfachen Weltmeisterin im Cry-wheel-Turnen (ähnlich dem Rhönrad, jedoch nur mit einem Rad) Carmen Lück und des Artisten Jonas Dürrbeck mit seiner Kraftakrobatik an der Vertikalstange. Sie alle zeigten interessante und unterhaltsame Unterhaltung.

Den Abschluss der fast zweistündigen Veranstaltung bildete schließlich ein Büffet, allerdings ganz ohne Alkohol, das trotzdem reißenden Absatz fand und im Übrigen die Worte des Bürgermeisters bestätigte, dass es sich nämlich gut anfühle, gemeinsam wieder Erfolge feiern und sie auszeichnen zu können.

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