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»Mit dem Kopf in richtiger Richtung«

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Jan-Philipp Häuser und Türk Gücü Friedberg hoffen, unter Enis Dzihic noch die sportliche Wende zu schaffen und die Hessenliga halten zu können. © Andreas Chuc

(ace). Am vierten Spieltag der Abstiegsrunde in der Hessenliga stehen für die Vertreter des Fußballkreises Friedberg Heimspiele auf dem Programm. Am Samstag erwartet Türk Gücü Friedberg die Nordhessen vom KSV Baunatal, die auf Rang zwei stehend schon einen beträchtlichen Vorsprung auf die Abstiegsplätze aufweisen. Der FV Bad Vilbel ist dann am Sonntag im Einsatz, wenn der SV Steinbach aus der Region Osthessen seine Visitenkarte am Niddasportfeld abgibt.

Türk Gücü Friedberg - KSV Baunatal (Samstag, 15 Uhr): Der neue Trainer Enis Dzihic gibt nun auch sein Debüt vor heimischer Kulisse, nachdem der Einstand in Hanau wenigstens einen Teilerfolg einbrachte. Das 0:0 an der Kastanienallee gegen einen starken Gegner wurde als Signal gewertet, dass die Mannschaft gewillt ist, das Worst-Case-Szenario Abstieg abzuwenden. »Der Kopf wurde da schon in die richtige Richtung gelenkt. Der Abstiegskampf wurde angenommen, und darum geht es in der aktuellen Situation«, war Dzihic mit der Darbietung durchaus einverstanden. Aktuell rangieren die Kreisstädter auf Rang acht und damit würde es eine Etage tiefer in die Verbandsliga gehen. Doch der Rückstand zum rettenden Ufer ist mit einem Zähler gering und es sind noch genügend Spiele zu absolvieren, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Allerdings stellt sich mit dem KSV Baunatal eine Mannschaft am Ober-Rosbacher Eisenkrain vor, die auf Rang zwei stehend schon 24 Punkte auf dem Konto hat und vom Potenzial her nichts mit der Abstiegsfrage zu tun haben dürfte. »Die Nordhessen verfügen über einige Schlüsselspieler. Generell haben wir vor dem Gegner Respekt, aber keine Angst. Für uns gilt es, mit unseren Zuschauern zusammenzurücken und eine Einheit auf dem Platz zu bilden«, blickt der A-Lizenz-Inhaber voraus.

Personell muss Dzihic jedoch auf Innenverteidiger Masih Saighani verzichten, der für die Nationalmannschaft Afghanistans nominiert wurde. Zudem fällt Julian Scheffler aus, und Stürmer Noah Michel klagt über Leistenbeschwerden und konnte von daher nicht trainieren. »Den Jungs, die da sind, vertraue ich. Im letzten Drittel müssen wir uns im Abschluss verbessern, dann bin ich guter Dinge. Es kann auch ein dreckiges 1:0 sein, denn Fußball ist ein Ergebnissport«, blickt der TGF-Coach voraus.

FV Bad Vilbel - SV Steinbach (Sonntag, 15 Uhr): Auch FV-Trainer Amir Mustafic konnte dem 0:0 beim Spitzenreiter der Abstiegsrunde in Alzenau durchaus positive Dinge abgewinnen, auch wenn in der Schlussphase sogar drei Zähler drin waren: »Ich war mit dem mutigen und willigen Auftritt sehr zufrieden. Das war auch spielerisch eine Klasse für sich.« Mit 19 Punkten stehen die Grün-Weißen auf Rang vier deutlich über dem Abstiegsstrich und empfangen nun mit dem SV Steinbach ein Team, das zwar in seiner Quali-Gruppe abgeschlagen Letzter wurde, aber zu Beginn der Abstiegsrunde mit vier Punkten aufhorchen ließ. So nahm die Mannschaft aus dem Burghauner Ortsteil vor zwei Wochen beim 4:2-Sieg bei Türk Gücü Friedberg die Punkte mit. Das wollen die Vilbeler natürlich nicht zulassen, denn die Gäste kommen mit fünf Punkten weniger, haben aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Mit einem Sieg könnte man die Osthessen aber deutlich distanzieren, insofern kommt der Partie eine fundamentale Bedeutung zu.

»Ich habe Steinbach beim 2:2 in Griesheim gesehen. Das ist ein schwieriger Gegner, den ich gerade im Spiel nach vorne stark einschätze«, warnt Mustafic. Dominik Emmels Rotsperre ist abgelaufen, Adnan Alik ist wieder fit, insofern sieht es personell sehr gut aus.

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