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Mit Stolz, aber ohne Punkte

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(pm). Wasserball-Zweitligist VfB Friedberg ist mit einer 8:9-Niederlage aus München zurückgekehrt. »Ich bin dennoch sehr stolz auf meine Männer. Sie haben das umgesetzt, was ich ihnen vor dem Spiel gesagt habe. Uns war es angesichts der dünnen Personaldecke wichtig, dass wir keine Konter gegen uns bekommen und das hat über weite Strecken auch gut funktioniert«, sagt Trainer Rene Reimann.

»Im Angriff hat es heute wieder etwas gehapert. Ein Remis hätten wir uns auf jeden Fall verdient gehabt.«

Die Kreisstädter waren mit lediglich drei Auswechselspielern nach München gereist. Im Olympiapark erwischten die Gastgeber den besseren Start und erzielten bereits nach 13 Sekunden den ersten Treffer. Doch der VfB hielt dagegen und glich durch einen Strafwurf aus. Anschließend entwickelte sich ein Schlagabtausch bei dem die Münchener immer wieder versuchten davonzuziehen, allerdings an der starken Defensive der Hessen scheiterten. Umgekehrt gelangen dem VfB aber in der Offensive zu wenig Aktionen, um sich abzusetzen. zur Halbzeitpause führen die Gastgeber knapp mit 5:4.

Im dritten Viertel gelang es den Bayern zunächst, auf 7:4 davonzuziehen, doch eine Sekunde vor Abpfiff des dritten Spielabschnittes verkürzte Friedberg auf 5:7. Im letzten Viertel warfen die Kreisstädter alles in die Waagschale. Bei einem Spielstand von 9:8 in der letzten Minute gelang es der Defensive, eine Überzahl der Gastgeber zu entschärfen. Mit noch 35 Sekunden Spielzeit nahm Trainer René Reimann sein letztes verbliebenes Time-Out und schickte alle seine Spieler, inklusive Torhüter Peil, in die Offensive. Peil war es auch, der den Abschluss suchte, jedoch am Münchener Torhüter scheiterte. So blieb es bei der knappen Niederlage.

VfB Friedberg: Peil; Schöninger, Schmidt (1), Scerbinin (1), Khliustov (3), Hahn (1), Schoppe, Scholl (2), Habrich, Garcia.

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