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Mörlen gehen die Kräfte aus

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Von: Harold Sekatsch

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Mika Berger (Mitte, Mörlen) kommt gegen die Langgönser Klaus Beppler (l.) und Alexander Schwellnus zum Abschluss. OV © Oliver Vogler

(se). Die HSG Mörlen musste am Wochenende einen Rückschlag im Kampf um Platz zwei in der Handball-Bezirksoberliga Gießen (Gruppe 2) hinnehmen. Beim TSV Lang-Göns unterlag die Truppe von Trainer Kevin Dannwolf mit 23:27 (12:9). Ansonsten war am Wochenende nur noch Spitzenreiter HSG Kleenheim-Langgöns II (23:18 gegen die HSG Linden II) im Einsatz. Hinter dem Ligaprimus hat sich ein breites Tabellenmittelfeld gebildet.

Die Kleenheimer sind die einzige Mannschaft dieser Staffel, die sich bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert hat. Bis auf die SG Rechtenbach haben noch alle anderen Teams realistische Chancen auf die Aufstiegsrunde. Der TSV Lang-Göns übernahm nach dem Sieg gegen Mörlen den zweiten Rang. Die Wetterauer rutschten auf Position drei ab.

TSV Lang-Göns - HSG Mörlen 27:23 (9:12): »Wir haben in der gesamten ersten Hälfte nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten und keine Lösungen gegen die offensive Deckung von Mörlen gefunden. In der Abwehr waren wir oft einen Schritt zu spät«, klagte TSV-Spielertrainer Nico Piazzolla, der sich aber dann darüber freute, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt habe. Mörlens Coach Kevin Dannwolf hatte in Langgöns kein leichtes Amt. »Wir sind mit einem extrem dünnen Kader in das Spiel gegangen«, berichtete er, »und haben das 40, 45 Minuten lang sehr gut gelöst. Doch dann gingen uns die Kräfte aus und die Fehler häuften sich.« Zur Pause lagen die Gäste aus der Wetterau mit drei Toren vorn und führten zehn Minuten nach Wiederbeginn mit 17:14. Doch nach und nach holte der TSV auf, kam in der 48. Minute erstmals in diesem Durchgang zum Ausgleich (19:19) und lag fünf Minuten vor dem Ende mit drei Toren vorn. Der Kräfteverschleiß bei Mörlen verhinderte, dass die Mannschaft sich noch einmal aufbäumen konnte. Dennoch wollte Dannwolf das Nachlassen in der Schlussphase nicht mit einem Vorwurf an seine Spieler verbinden, denn über weite Strecken »sah das gut aus«.

Erfolgreichster Torschütze beim Sieger war Piazzolla, der nicht nur alle sechs Strafwürfe für den TSV verwandelte, sondern sechs weitere Treffer erzielte. Bei Mörlen erwies sich der siebenfache Torschütze Julius Wulf ebenfalls als sicherer Siebenmeterschütze, denn er nutzte alle fünf den Gästen zugesprochenen Strafwürfen zu Torerfolgen.

Beste Torschützen / Lang-Göns. Piazzolla (12/6), Hopp, Müll (je 4), Beppler (3). - Mörlen: Wulf (7/5), Alt (5), Otto (4), Rossin, Berger (je 3).

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