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Müller sprintet 10,85 und 21,70 Sekunden zum Saisonauftakt

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Von: Julia Nestle

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Steven Müller ist mit seinem Saisonstart nicht unzufrieden. © Julia Nestle

(jn). Er ist schon schneller in Deutschland in die Saison gestartet. Doch mit 10,85 Sekunden über 100 Meter sowie 21,70 Sekunden über 200 Meter war Sprintstar Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach trotzdem soweit zufrieden. Das gilt vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass er erst aus dem Trainingslager zurückgekommen ist und die beiden Läufe aus dem vollem Trainingmodus heraus absolvierte.

»Nach sechs Wochen in Südafrika muss sich der Körper erstmal daran gewöhnen, unter den Bedingungen und Temperaturen hier klar zu kommen und schnell zu sein«, erklärte Coach Otmar Velte.

Knapp 150 Athleten hatten für die Bahneröffnung auf dem Friedberger Burgfeld gemeldet. »Nach zwei Jahren war das der erste normale Wettkampf. Wir sind alle froh, dass es wieder normal läuft«, war Leichtathletik-Vorstand Lars Hieronymi erleichtert über den reibungslosen Ablauf.

Bei den Männern hatte die LG ovag neben Sprinter Steven Müller, Janis Schmidt (11,85 sec. über 100 m) und Dirk Leiacker im Einzel (12,15 sec.; 24,61 sec.) auch eine Staffel am Start. Das Quartett lief mit Leiacker, Schmidt, Jonas Smolka und Müller zum ersten Mal in dieser Besetzung und machte trotz verpatztem letzten Wechsel ein ordentliches Rennen in 43,79 Sekunden.

Einen tollen Start in die Freiluftsaison erwischte Anna Hülsmann. Die Sprinterin aus der Kreisstadt lief bei nicht optimalen äußeren Bedingungen in 12,54 Sekunden fast Bestzeit über 100 Meter der Frauen. Knapp hinter ihr kamen Michelle Macker (Assenheim) und Marina Zachartschuk (LG ovag) als Zweite und Dritte ins Ziel. Die 200 Meter finishte Hülsmann in 25,65 Sekunden. »Das war sehr gut zum Saisoneinstieg«, freute sich Trainer Volker Weber. Zachartschuk und LG-Zugang Johanna Schubert, die jeweils Bestzeit über 100 und 200 Meter lief, folgten auf den weiteren Plätzen.

Eine neue Bestmarke hat seit der Bahneröffnung nun auch Jonas Smolka (U20) stehen. Der Fauerbacher sprintete die 100 Meter in 11,50 Sekunden. Über die doppelte Distanz der U20 war der alleine laufende Marek Yanakouros (Fun-Ball Dortelweil) in 25,20 Sekunden vorne. Jonah Kinnschewski von der LG ovag musste die 400 Meter ebenfalls alleine absolvieren. Gegen Konkurrenz wäre vielleicht ein bisschen mehr als die 56,36 Sekunden (Bestzeit) möglich gewesen. Nicht ganz zufrieden war Teamkollege Marlon John über 800 Meter. Er schaffte mit 2:10,84 Minuten zwar eine neue Bestmarke, hatte sich aber eine etwas schnellere Zeit erhofft.

Im Diskuswurf konnte Wurf-Ass Benedict Michel (U20) nur einen gültigen Versuch - auf 48,03 Meter - setzen. Damit schaffte er erneut die Quali für die Deutsche Jugendmeisterschaft, auch wenn er mit der Weite unter seinen Möglichkeiten blieb. In der weiblichen U20 überquerte Stabhochspringerin Amrei-Rieke Thomas 2,62 Meter und scheiterte im Anschluss drei Mal an der nächsten Höhe. Im Speerwurf war Mia Haselhorst vom Königsteiner LV mit 41,12 Meter nicht zu schlagen.

Schnell unterwegs in der U18 war Nicolas Ziegler (Eintr. Frankfurt) in 11,58 Sekunden über 100 Meter. Hinter ihm kam Ben Gerlach als Zweiter in 11,99 Sekunden ins Ziel. Damit steigerte der LG-Athlet seine Bestzeit um einige Zehntel und blieb erstmalig unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Super happy konnte Gerlach mit seinen Leistungen im Diskus- und mit Abstrichen auch im Speerwurf sein. Mit dem Diskus durchbrach er die Schallmauer von 40 Metern (40,01), und beim ersten Wettkampf mit dem 700-Gramm-Speer kam der Nachwuchsathlet auf gute 47,27 Meter. Die Teamkollegen Noah Bornmann (39,51 m) und Lukas Zorn (22,12 m) erzielten im Diskuswurf jeweils eine neue Bestleistung.

Über die 800 Meter machte Zorn ebenfalls einen starken Wettkampf, finishte in Bestzeit von 2:13,12 Minuten. Julia Blum von der LG ovag kam in 14,50 Sekunden über 100 Meter als Dritte ins Ziel. Es siegte Velaya Cansiz (13,61 sec.) vor ihrer Assenheimer Vereinskollegin Angelina Schleicher (14,49 sec.).

In der männlichen U16 war Tom Bingel (TV Windecken) der einzige Athlet, der über 100 Meter in 11,27 Sekunden unter zwölf Sekunden blieb. Auch über 80 Meter Hürden war Bingel der Schnellste. Über 4x 100 Meter kam die Fauerbacher Staffel mit Nick Rubitschu, Peer Michel Hagen, Luke Gerlach und Noah Jordan auf 51,45 Sekunden. Im Einzel legte Peer Michel Hagen über 800 Meter eine überragende Zeit hin, wurde Erster in 2:07,97 Minuten. Dazu kam Platz drei im Diskuswurf mit 32,78 Metern. Im Speerwurf wurde Staffelläufer Luke Gerlach Zweiter mit 36,91 Metern hinter Paul Weyrauch vom LSC Bad Nauheim (38,11 m). Die Mädelsstaffel des TSV mit Sophie Schneider, Greta Major, Delphine Hinz und Lenja Kümmerle finishte in 56,50 Sekunden als Erste.

Adrian Fliedner läuft Kreisrekord

Eine tolle Leistung zeigte Adrian Fliedner in der M12. Über 75 Meter erzielte der Athlet vom TV Echzell in 10,23 Sekunden einen Kreisrekord. Die 800 Meter rannte er in 2:42,28 Minuten. Katharina Discher (Fauerbach) gewann die 800 Meter der W13 knapp in 2:56,20 Minuten, und in der W12 war Leonie Margraf nicht zu schlagen. Die TSV-Läuferin absolvierte die beiden Stadionrunden in 3:06,79 Minuten.

Bei den Senioren überquerte Stabhochspringerin Jasmin Stowasser (Fauerbach) zum Auftakt der Freiluftsaison 2,92 Meter. Teamkollege Rainer Ringel finishte die 100 Meter der M50 in 14,12 Sekunden. LG-Akteur Oliver Kurtz (M55) konnte auch von einem Sturz über die Ziellinie nicht aufgehalten werden und lief die 100 Meter in 12,94 Sekunden sowie die 200 Meter in 25,84 Sekunden am schnellsten. Ulrike Steinhaus rannte die 100 Meter der W65 in 16,46 Sekunden und die 200 Meter in 35,07 Sekunden.

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