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Nächster Dämpfer für Türk Gücü

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Von: Ralph Görlich

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(goe). Die Ergebniskrise von Türk Gücü Friedberg in der Fußball-Hessenliga hat sich am Mittwoch beim SV Steinbach fortgesetzt: Dank einer furiosen Anfangsphase, Spielglück und einem starken Philipp Bagus im Tor besiegte der SVS die Friedberger mit 4:2 (3:0). Für Türk Gücü war es die dritte Pleite in Serie.

Schon nach gut vier Minuten klingelte es, als Petr Paliatka jr. den SV nach vorne brachte. Für Friedberg erneut ein frühes Gegentor. »Ich weiß nicht, warum die Jungs das nicht auf die Kette bekommen und von Minute eins an hellwach sind«, fragte sich TGF-Coach Enis Dzihic. Wenig später war es Max Stadler, der das 2:0 von Homan Halimi einleitete. Und auch Luca Uth durfte mal ran: Er markierte das 3:0 und ließ Felix Koob keine Chance.

Friedberg war keinesfalls chancenlos. Die Gäste kamen schon in Hälfte eins mehrmals vors Tor, doch entweder passte der Abschluss nicht, Steinbach klärte mit vereinten Kräften oder der Keeper hielt. »Überragend der Junge«, meinte auch Dzihic. Der Youngster im SVS-Kasten machte auch die größte Chance zunichte, mit der Türk Gücü noch mal Spannung hätte reinbringen können: Toni Reljic wurde gefoult, schoss den Elfmeter selbst. Doch Bagus hielt den Strafstoß und obendrauf noch Noah Michels Nachschuss (59.). Wenig später hatte Joker Hayashi Pech, dass sein Flatterball an die Unterlatte prallte. Yikilmaz setzte nach, und Bagus lenkte auch dessen Abschluss ans Aluminium (60.). Das 4:0 markierte Alex Reith aus 18 Metern (87.). Noah Michel und Ted Likaj hübschten den Endstand ein wenig auf.

Steinbach: Bagus; F. Wiegand, Stadler (88. Wehner), Uth, Halimi (76. Göb), Hütsch, Kvaca, Paliatka jr., Neacsu, Kehl (43. Wittke), Reith.

Friedberg: Koob; Henrich, Eren, Yikilmaz (84. Likaj), Usic, Dudda (23. Gatamura), Scheffler, Imek (59. Hayashi), Häuser, Michel, Reljic.

Steno / SR: Winkler (Landau). - Zuschauer: 210. - Tore: 1:0 Paliatka jr. (4.), 2:0 Halimi (11.), 3:0 Uth (19.), 4:0 Reith (87.), 4:1 Michel (90.), 4:2 Likaj (90.+1).

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