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Neunter Top-10-Platz in Folge beim 24-Stunden-Rennen

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Von: red Redaktion

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Vor einer imposanten Kulisse dreht der Falken-Porsche mit der Nummer 33 auf der Nordschleife seine Runden. © pv

(pm). Auf diese Mannschaft ist Verlass: Schnabl Engineering aus Butzbach hat als Einsatzteam von Falken Motorsport zum neunten Mal in Folge eine Top-10-Platzierung beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife belegt. Nach 157 gefahrenen Runden kreuzte der Porsche 911 GT3 R von Jaxon Evans, Sven Müller, Patrick Pilet und Marco Seefried die Ziellinie auf Rang neun unter 135 gestarteten Fahrzeugen und als bestplatzierter Porsche.

Das Schwesterauto mit Klaus Bachler, Alessio Picariello, Patrick Pilet und Martin Ragginger dagegen schied nach diversen Zwischenfällen bereits nach einem Renndrittel aus.

Teamchef Sven Schnabl hatte daher »gemischte Gefühle« nach dem Rennen: »Das Ergebnis ist okay, wenn auch nicht das, was wir immer anstreben. Aber bei einem solchen Rennen musst du erst einmal über die Distanz kommen.«

Schon im mehrstufigen Qualifying war Schnabl Engineering nicht optimal unterwegs: Die beiden markant in Blau-Grün gehaltenen Fahrzeuge hatten sich für die Startplätze 25 und 28 qualifiziert, gut 3,6 und 4,6 Sekunden hinter der finalen Bestzeit durch Ferrari. »Da haben wir unsere Leistung nicht ganz auf den Punkt gebracht«, meinte Sven Schnabl, »aber das Gesamtergebnis war immer noch ordentlich.«

Doch schon vor dem Rennstart hatte die Crew eine außerplanmäßige Reparatur durchzuführen: Nach einem Unfall im Donnerstagstraining mussten aus Butzbach neue Teile geholt werden. »Zum Glück hatten wir genug Ersatzteile vorrätig«, sagte Teamchef Sven Schnabl. »Das Team hat toll reagiert und wir hatten kurz darauf wieder zwei perfekt vorbereitete Rennwagen in der Garage stehen.«

Lange hielt die Freude über die intakten Porsche aber nicht an: Die Nummer 33 mit Evans, Müller, Pilet und Seefried wurde bereits kurz nach der Startphase im Rennen in Zwischenfälle verwickelt und musste mit einem schleichenden Plattfuß zu einem außerplanmäßigen Boxenstopp abbiegen. »Das war ein Nachteil für unsere Strategie, und es hat uns natürlich eine Menge Zeit gekostet«, erklärte Sven Schnabl.

Die Nummer 44 mit Bachler, Picariello, Pilet und Ragginger erwischte es zunächst besser, wurde aber alsbald ebenfalls in Zwischenfälle verwickelt: Ein Missverständnis mit einem anderen Fahrzeug machte auch hier einen Notstopp erforderlich. Ein weiterer Unfall mit mehreren Beteiligten bedeutete das Aus in den frühen Morgenstunden.

Damit verblieb die Nummer 33 für Falken im Rennen, und das Fahrerquartett schlug sich gut, kam sukzessive voran und profitierte dabei auch von Zwischenfällen bei der Konkurrenz. Und so fuhr der verbliebene Porsche nach 24 Stunden auf der Nordschleife zwei Runden hinter dem siegreichen Audi auf Rang neun ins Ziel.

Damit hat die Erfolgsserie von Schnabl weiter Bestand: Seit 2014 hat das Team aus der Wetterau in jedem Jahr mindestens ein Auto unter die Top 10 gebracht beim 24-Stunden-Rennen. Und schon jetzt richtet sich Sven Schnabls Blick nach vorne: »Ab Juli bestreiten wir die nächsten Läufe zur Nordschleifen-Langstrecken-Serie und testen dann gleich neue Reifen für die Saison 2023.«

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