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Niklas Naunheim gewinnt die hessische M45-Wertung

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Von: Sascha Arndt

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Niklas Naunheim (oranges Shirt) passiert den Frankfurter Opernplatz. Am Ende gewinnt er die Altersklasse 45 der hessischen Läufer. © pv

Der LT Florstadt trumpfte beim Frankfurt-Marathon groß auf. Drei Läufer des Vereins blieben unter drei Stunden. Timo Schmidt war zudem schnellster Wetterauer über die 42,195 Kilometer.

(ars/cso). Niklas Naunheim hat bei den hessischen Titelkämpfen im Rahmen des Frankfurt-Marathons sein Meisterstück gemacht und für den größten sportlichen Erfolg des LT Florstadt am vergangenen Sonntag gesorgt. Nur fünf Wochen nach seinem Einsatz beim Berlin-Marathon, den er in 2:43:29 Stunden absolviert hatte, zeigte sich Naunheim erneut auf den Punkt topfit und steigerte sich auf 2:43:22 Stunden. Das bedeutete Platz 166 unter den mehr als 6000 männlichen Teilnehmern, Position acht in der M45 und gar den ersten Platz in der rein hessischen Altersklassen-Wertung.

Naunheim hatte auf der ersten Streckenhälfte mit 1:19:48 Stunden auf Risiko gesetzt, um die 2:40-Stunden-Marke unterbieten zu können. Anschließend verlor er bei zunehmender Temperatur und im Kampf gegen den »Mann mit dem Hammer« weniger Zeit als die Konkurrenz seiner Altersgruppe. Entsprechend deutlich fiel sein M45-Meisterschaftssieg aus.

Noch schneller unterwegs war sein jüngerer Vereinskamerad Timo Schmidt, der seine 2:42:36 Stunden mit einer großen Portion Kampfgeist ermöglichte. Denn nach 1:16:14 Stunden zur Halbzeit hatte Schmidt fast schon sein Pulver verschossen, lief fortan statt 3:38 Minuten pro Kilometer nun »nur« noch einen Schnitt von vier Minuten und langsamer. Doch Aufgeben kam für ihn nicht infrage, und so war er auf Rang sechs der hessischen Meisterschaftsgesamtwertung - und als Dritter der Hauptklasse - gleichzeitig schnellster Wetterauer Läufer des Frankfurt-Marathons.

Christian Smolka (ASC Marathon Friedberg) schaffte indes in seiner Altersklasse 40 den Sprung nach ganz oben aufs Hessen-Podest. 2:44:31 Stunden reichten auch in der Gesamtwertung auf Landesebene für die Top 10. Das Florstädter Trio, das unter der Drei-Stunden-Marke blieb, komplettierte Jonas Jöckel als Vierter der Männer 30 (2:57:25).

Die Marathon-Staffel war unterdessen eine klare Sache für das Sanuzella-Team, in dem mit Lukas und Marius Abele aus Dauernheim zwei Athleten der nationalen Elite mitwirkten. In der Addition ihrer Zeiten liefen sie mit Nils Bergmann (Wiesbaden) und Dominik Müller (Butzbach) 2:22:02 Stunden, womit sie deutlich vor den Athletics (2:30:42 Stunden) und 1027 weiteren Quartetten siegten.

Eva Sulzer aus Steinfurth fungierte in einem Vierer-Team der Frankfurter Eintracht als Schlussläuferin. In 3:13:33 sprang für das Quartett Platz 27 in der Staffel-Gesamtwertung heraus. Bei den reinen Frauenteams langte es zu Platz zwei.

Noel Freder über 4,2 km vorne

Im Mini-Marathon über 4,2 Kilometer zeigte der Altenstädter Noel Freder seine Klasse. Der U18-Mittelstreckenspezialist des VfL überspurtete Clemens Bauer (Wiesbaden/13:49 Minuten) und konnte beim Zieleinlauf in der Festhalle als Gesamtsieger in 13:48 Minuten jubeln. Der VfL Altenstadt nahm mit 41 Läufern teil. Rang fünf in der männlichen U16 ging an Vereinskollege Kjell Jona Credner in 16:20 Minuten. Mika Ludwig (Janusz-Korczak-Schule Altenstadt) überraschte bei den Kindern der Altersklasse U10 mit dem fünften Platz in 20:21 Minuten.

Die Strecke für die Acht- bis 17-Jährigen führte um die Taunusanlage herum und war von Fans und Familien umgeben, die ihre Läufer anfeuerten. In der Festhalle wurden sämtliche Teilnehmer wie Sieger empfangen.

Auch der SV Fun-Ball Dortelweil hatte seinen Nachwuchs am Start. Tom Knauer lag im Gesamteinlauf der Jungs mit 16:09 Minuten auf Platz 13 und konnte sich in der U16 über Podiumsplatz drei freuen. Sein jüngerer Vereinskollege Kuper Küng machte mit der gleichen Altersklassenplatzierung in der U10 auf sich aufmerksam (19:58). Von 465 weiblichen Jugendlichen landete derweil Fun-Ball-Athletin Natalie Scrivener auf Position neun. 17:41 Minuten bedeuteten zudem Rang fünf in der U18.

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