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Nur die HSG Wettertal jubelt

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Von: Marieke Naß

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(mna). In der Handball-Bezirksoberliga Frauen haben die heimischen Vertreter ein durchwachsenes Wochenende erlebt. Einzig Aufstiegsrundenteilnehmer HSG Wettertal (31:29 gegen die KSG Bieber) konnte seine Partie siegreich gestalten, während die Teams in der Abstiegsrunde allesamt verloren. Verbessert zeigte sich dabei allerdings die HSG Mörlen (23:28 gegen den TV Burgsolms).

Die HSG Butzbach (22:27 gegen den TUS Vollnkirchen) und die FSG Gettenau/Florstadt (19:23 gegen die HSG Lumdatal II) ärgern sich über ihre Schwächephasen.

Aufstiegsrunde / HSG Wettertal - KSG Bieber 31:29 (14:11): Die HSG tat sich zunächst schwer, agierte in der Abwehr passiv und ließ auch im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermissen. So lag die Langsdorf-Sieben nach 15 Minuten mit 4:7 zurück und war zu Veränderungen gezwungen. Langsdorf stellte die Abwehr um, was sofort fruchtete und dem Heimteam zum Ausgleich verhalf (8:8, 21.). Bis zur Pause blieb die HSG am Drücker und ging mit einer Führung in die Halbzeit. Auch nach Wiederbeginn waren die Wettertalerinnen weiter spielbestimmend.

Als Charlotte Brückel zum 24:17 (43.) traf, war die Partie fast schon entschieden. Zwar verkürzten die Gäste noch mal (28:24, 52.), konnten aber am verdienten Wettertaler Sieg nichts mehr ändern. »Insgesamt hat die Mannschaft super gekämpft und sich die Punkte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdient«, freute sich HSG-Trainer Tim Langsdorf.

Beste Werferinnen / HSG Wettertal: Brückel (9/5), Elisa Kerschner (9/2), Weil (4).

Abstiegsrunde / FSG Gettenau/Florstadt - HSG Lumdatal II 19:23 (11:10): Die FSG fand zunächst nicht ins Spiel und lag in der 14. Minute mit 3:6 zurück. In der Folge steigerte sich die Zschocke-Sieben dann aber, hatte zehn Minuten später den Ausgleich geschafft (8:8, 24.) und war bis zur Pause das spielbestimmende Team. Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Das Heimteam leistete sich viele technische Fehler und kassierte einfache Gegentore, woraus ein 17:20-Rückstand (47.) resultierte. Bis zum Abpfiff sollte keine Wende mehr gelingen, sodass die Mannschaft von Trainer Daniel Zschocke die erste Niederlage in der Abstiegsrunde kassierte. »Wir waren heute zu unbeständig, haben nur phasenweise zu unserem Spiel gefunden und zu viele Fehler gemacht. Ein Lob möchte ich dem Schiedsrichter aussprechen, der souverän gepfiffen und kommuniziert hat«, bilanzierte der FSG-Übungsleiter.

Beste Werferinnen / FSG Gettenau/Florstadt: Müller (8/2), Stiefel, Borst (je 3).

HSG Mörlen - TV Burgsolms 23:28 (11:13): Die HSG kam schlecht ins Spiel und lag nach 15 Minuten mit 1:5 zurück. Das Trainergespann Weinem/Frey reagierte mit einer Auszeit, die sofort Wirkung zeigte und die Gastgeberinnen wachrüttelte. Bis zur 26. Minute kämpfte man sich auf 10:11 heran und übertrug diesen Schwung auch auf die zweite Hälfte. In dieser drehte die Heimsieben die Partie zunächst zu ihren Gunsten (19:18, 42.) und schnupperte am ersten Punktgewinn der Saison. Doch am Ende fehlten die Kräfte und die letzte Konsequenz, um etwas Zählbares mitzunehmen. Der TV zog wieder davon (21:25, 51.) und zu allem Überfluss verletzte sich Mörlens Theresa Wagner schwer am Fuß. Trotzdem war Torfrau Bianca Grundmann positiv gestimmt. »Das war eine deutliche Steigerung und unser bestes Spiel.«

Beste Werferinnen / HSG Mörlen: Flach (12/4), Wagner (5/2), Güzelkücük (2)

HSG Butzbach - TUS Vollnkirchen 22:27 (10:14): Bis zum 5:3 in der achten Minute drückte die HSG der Partie ihren Stempel auf, musste dann aber den Ausgleich hinnehmen und geriet bis zur 27. Minute mit 9:13 in Rückstand. In der zweiten Hälfte wurde der Rückstand schnell größer (12:17, 35.), wenngleich die Mannschaft von Trainer Carsten Dannwolf nie ganz abreißen ließ (17:20, 42.). Letztlich reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn, was aus Sicht von Dannwolf einige Gründe hatte. »Es gibt nichts zu feiern bei uns. Der Abstieg rückt näher. Wir hatten zehn schwache Minuten in der ersten Halbzeit. Dazu muss man bedenken, dass wir mit sieben U21-Spielerinnen gegen teils erfahrene Gegnerinnen agieren, das ist schon eine enorme Aufgabe«, so der Übungsleiter, der die Leistungen von Julia Müller (Angriff) und Hannah Schmid (Abwehr) hervorhob.

Beste Werferinnen / HSG Butzbach: Luh (8/6), Müller (5), Schmid (4).

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