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Nur einen Tag Pause

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(pm/sks). Nach München ist vor Berlin, und das mit dem kürzest möglichen Abstand. Schon am heutigen Dienstag (19 Uhr) empfangen die Bundesliga-Basketballer der Frankfurt Skyliners den amtierenden deutschen Meister aus der Hauptstadt. Dieser hatte nach der Partie am Sonntag gegen die Crailsheim Merlins (106:74) ebenfalls nur einen Tag Pause.

Ob Quantez Robertson bei den Hessen auflaufen wird, ist noch unklar. Seine Frau steht kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes. Hinter den Einsätzen von Will Cherry (Rücken) und Lorenz Brenneke (Leistenprobleme) stehen ebenfalls noch Fragezeichen.

»Es gibt erst mal nur ein Ziel, und das lautet: Kopf und Körper wieder auffrischen und ein wenig regenerieren, um gegen Berlin anzutreten«, ließ Skyliners-Headcoach Diego Ocampo am Wochenende wissen. Für Lorenz Brenneke ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Er spielte in der vergangenen Saison noch in Berlin.

Mammutaufgabe für Gießen 46ers

Die ebenfalls um den Klassenerhalt bangenden Gießen 46ers haben es am Dienstag in Crailsheim (20.30 Uhr) auch nicht viel leichter. Die Zauberer kassierten in der Hauptstadt zwar eine heftige Niederlage, spekulieren aber weiter auf einen Playoffplatz. Die heutigen Gastgeber siegten in sechs ihrer letzten zehn Begegnungen. In eigener Halle ist die Mannschaft von Trainer Sebastian Gleim ohnehin eine Macht und gab erst ein Spiel aus der Hand. Damit ist der Club eines der heimstärksten Teams der Liga. Die Merlins waren erstmals 2014 in die Bundesliga aufgestiegen und kämpften zwei Jahre gegen den Abstieg. Nach dem Wiederaufstieg vier Jahre später setzte sich dieser Trend fort. Seit 2019 ist der Verein im Aufwind. Auf einen zehnten Platz 2020 folgte die erste Playoffteilnahme im Vorjahr. Im Viertelfinale war Schluss.

Aufseiten der Gießener ist mittlerweile Kendale McCullum in die Rolle des absoluten Anführers auf dem Parkett gereift. Der quirlige Aufbauspieler wird es gegen Crailsheim mit T.J. Shorts zu tun bekommen. Beide zählen zu den kleineren Akteuren auf ihrer Position. Shorts ist mit 19,9 Punkten sowie 7,5 Assists pro Spiel auf MVP-Kurs.

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