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1:3 - Türk Gücü Friedberg bietet Offenbacher Kickers im Hessenpokal Paroli

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Türk-Gücü-Torwart Felix Koob ist gegen den Offenbacher Semir Saric (am Ball) auf dem Posten. © Timo Jaux

Eine Überraschung liegt durchaus in der Luft auf dem Burgfeld. Nach der Türk-Gücü-Führung drehen die Offenbacher aber die Partie. 1700 Zuschauer sehen das Hessenpokal-Spiel in Friedberg.

Türk Gücü Friedberg hat im Achtelfinale des Hessenpokals die Überraschung knapp verpasst. Gegen Regionalligist und Traditionsclub Kickers Offenbach unterlag der Hessenliga-Zweite am Mittwochabend mit 1:3 (1:1).

Vor einer überragenden Kulisse von 1700 Zuschauern starteten die Friedberger optimal ins Match. Nach einem langen Ball auf TGF-Torjäger Noah Michel brachte Offenbachs Torhüter David Richter den Stürmer im Strafraum zu Fall. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Toni Reljic hoch ins linke Eck (6.). Südländische Begeisterung durch bengalische Fackeln der Friedberger Anhänger waren die Folge. Offenbach brauchte seine Zeit, um sich auf die Begebenheiten mit dem tiefen Rasenplatz am Burgfeld einzustellen. Die klarste OFC-Chance vergab Stürmer Philipp Hosiner, der es fertig brachte, den Ball nach einer Hereingabe aus kurzer Distanz weit über das Tor zu schießen (24.). Den Ausgleich bejubeln konnten die rund 600 OFC-Anhänger erst kurz vor der Pause, als Innenverteidiger Jayson Breitenbach zum 1:1 traf (39.).

Nach dem Wechsel war die Spannung weiter greifbar. Der Offenbacher Semir Saric traf aus der Distanz die Latte (57.). Danach verpasste Friedberg in seiner besten Phase die Führung. Eray Eren zielte mit seinem Diagonalschuss am Tor vorbei (64.), Noah Michels Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt (65.).

Der Favorit zog dann die Zügel an und wollte auf keinen Fall ins sofortige Elfmeterschießen. Björn Jopek staubte nach einem Freistoß zum 2:1 ab (70.), und Dominik Wanner löste mir seinem Distanzschuss zum 3:1 (77.) das Viertelfinalticket für den OFC. Kickers-Trainer Ersan Parlatan war erleichtert: »Wir sind froh, eine Runde weiter gekommen zu sein. Im Namen des Vereins bedanke ich mich für den guten Empfang und die Gastfreundschaft. Der Schockmoment durch den frühen Rückstand war ganz gut, um die Bedingungen anzunehmen. Wir hatten dann viel Spielkontrolle und Ballbesitz und sind insgesamt verdient eine Runde weiter.«

TGF-Trainer Enis Dzihic war mit dem Pokalauftritt zufrieden: »Nach so einer Niederlage kann ich niemandem böse sein. Wir haben alles rausgehauen. Wir wussten, dass Offenbach mehr vom Spiel haben würde. Unser Matchplan war, den OFC auf dem tiefen Platz Schwierigkeiten zu bereiten. Wir haben das Spiel gut angenommen. Machen wir das 2:1, weiß ich nicht, wie Offenbach reagiert. «

Friedberg: Koob; Gatamura, Saighani (83. Knecht), Häuser, Usic - Henrich, Schorr (79. Scheffler) - Imek (75. Yikilmaz), Reljic (86. Mahmudov), Eren - Michel (79. Hayashi).

Offenbach: Richter; Moreno Giesel, Jopek, Breitenbach, Zitzelsberger - Mairose (69. Albrecht), Wanner (80. Derflinger) - Hermes (46. Bozic), Saric (75. Lemmer), Marcos - Hosiner (46. Knöll).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Rolbetzki (Schröck). - Zuschauer: 1700. - Tore: 1:0 Reljic (6./Foulelfmeter), 1:1 Breitenbach (39.), 1:2 Jopek (70.), 1:3 Wanner (77.).

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