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Petterweil empfängt Ex-Zweitligisten

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Auf Maximilian Asam und seine Gelb-Schwarzen kommt gegen Obernburg einiges an Arbeit zu. © Jürgen Keßler

(hep). Handball-Oberligist TV Petterweil erwartet am Sonntagabend (18 Uhr) in heimischer Halle die TuSpo Obernburg. Es ist das zweite Match einer Trilogie von aufeinanderfolgenden Spielen gegen südhessische Spitzenteams.

Der TVP sollte die TuSpo um Trainer Rudi Frank nicht am Tabellenstand messen. 10:6 Punkte und Platz neun täuschen über das wahre Leistungsvermögen der Gäste hinweg. Die Niederlagen stammen ausschließlich aus Partien gegen die drei Top-Teams der Liga. Dass man auch in Obernburg nach Höherem strebt, wird mit Blick auf deren Historie deutlich. Erfolge sind eng mit dem 2019 verstorbenen Dr. Frantisek Fabian verbunden. Er führte die Truppe 2001 bis in die 2. Bundesliga, wurde mit der B-Jugend 2003 deutscher Vizemeister und galt als Mentor des jugendlichen Dominik Klein, der in Obernburg mit dem Handball spielen begann, lange Jahre in Kiel auflief und 2007 Weltmeister wurde. 2011 waren die Erfolgsjahre in Südhessen dann vorbei. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ging es bis in die Landesliga, ehe 2019 wieder der Aufstieg in die Oberliga gelang. Dort belegte man im letzten Jahr mit 31:25 Punkten den siebten Platz.

Vor Beginn dieser Saison erfolgte ein Umbruch. Vier Abgängen standen acht, teilweise namhafte Neuzugänge gegenüber. In der Abwehr wird sowohl die defensive als auch die offensive 5:1-Variante mit teilweise Manndeckung durch Rico Funck praktiziert. Im Tor steht mit Sandro Friedrich ein starker Keeper. 55 Tore hat derweil der im rechten Rückraum agierende Tobias Raab auf seinem Konto. Neben ihm glänzen Louis Markert als »Shooter« und Thomas Keck als »Allrounder«. Obernburg kann am Sauerborn den fünften Sieg in Folge landen.

Um dies zu verhindern, wird den Karbener Vorstädtern vor allem in der Abwehr konzentrierte Arbeit abverlangt werden. Das zielstrebige, fehlerarme Spiel der Römerstädter wird nicht viele Tore über die erste und zweite Welle zulassen. »Die Niederlage in Kirchzell ist aufgearbeitet, der Blick ist nach vorne gerichtet. Wir empfangen ein Team, das einen überragenden Rückraum aufweist. Nur über eine starke Abwehrarbeit in Verbindung mit guten Torhütern können wir um Punkte mitspielen«, blickt TVP-Coach Martin Peschke auf das Kräftemessen voraus. Die Gelb-Schwarzen haben für das Heimspiel voraussichtlich alle Mann des Stammkaders an Bord.

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