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Petterweil fordert den Ligaprimus

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Von: Laurin Sondermann

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(lcs). Mit großer Vorfreude erwartet der TV Petterweil am Sonntagabend in der Sauerbornhalle den ungeschlagenen Tabellenführer ESG Gensungen/Felsberg. Ab 18 Uhr geht es für die Truppe von Trainer Martin Peschke gegen »die Mannschaft mit dem wohl besten Tempo-Handball der Oberliga«. So zumindest beschrieb der TVP-Coach den sonntäglichen Gast.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie rangiert das Team aus dem Karbener Stadtteil auf Platz vier und hat sich dieses Topduell verdient. Man sei sich aber bewusst, dass gegen die Erwachsenenspielgemeinschaft ein dickes Brett gebohrt werden muss. Die ESG steht nach fünf Spieltagen mit 10:0 Punkten mehr als souverän in der Tabelle da und weist überdies ein beeindruckendes Torverhältnis von +60 auf. Bemerkenswert ist dennoch, dass der TV Petterweil lediglich drei Tore mehr kassiert hat als die Gäste. Damit hat die Mannschaft von Peschke die zweitbeste Abwehr der Liga hinter dem kommenden Gegner.

»Gensungen/Felsberg ist der haushohe Favorit, der wohl den besten Handball in der Oberliga spielt. Mit ihren Spielern mit Gardemaß können sie eine sehr kompakte 6:0- oder 3:3-Abwehr spielen, um den Gegner zu Ballverlusten zu zwingen. Dieses kleine Topspiel haben wir uns aufgrund der vergangenen Begegnungen verdient. Wir hoffen auf eine volle Halle und wollen den Favoriten - so lange es geht - ärgern«, gibt Peschke als Ziel aus. Die Mannschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis konnte die letzten Partien sehr deutlich gestalten und permanent Druck auf den Gegner ausüben. »Wenn es uns gelingt, die Rückraum-Reihe um Heinrich Wachs, Jona Gruber und Jannis Kothe in Schach zu halten und Gensungen nicht davonziehen zu lassen, ist eventuell - in Verbindung mit den Fans - ein offenes Spiel möglich«, liebäugelt Peschke.

Habenicht und Wachs gleichauf

Wachs steht in der Torschützenliste der Oberliga mit 36 Treffern auf Rang zwei. Zudem ist mit Jan Hendrik Otto (33) ein weiterer ESG-Akteur auf Platz vier in den Top-Ten vertreten. Nichtsdestotrotz müssen sich die Gastgeber nicht verstecken: In diesem Ranking liegen sie sogar gleichauf mit den Nordhessen. Sommer-Neuzugang Martin Habenicht erzielte bislang ebenfalls 36 Tore in fünf Partien. Besser ist nur Maximilian Schubert (39/Dotzheim).

Sicher wird es am Sonntag auch auf die Torhüterleistung ankommen. Sollte auch die stimmen, ist für den TVP vielleicht eine Überraschung drin.

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