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Petterweiler Aufholjagd bleibt unbelohnt

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Von: Peter Hett

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(hep). Die Reise in den östlichsten Stadtteil der Landeshauptstadt endete für die Oberliga-Handballer des TV Petterweil am Sonntagabend mit einer 20:23 (9:11)-Niederlage bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Damit kamen alle drei Verfolger des TVP zu doppelten Punktgewinnen und ließen den Petterweiler Vorsprung in der Tabelle der Abstiegsrunde schrumpfen.

Im Rückraum der Gastgeber lief mit Andre Avemann auch ein Spieler auf, der in der Wetterau aus seiner Zeit bei der TG Friedberg noch in guter Erinnerung ist. Er wurde von der HSG Mitte November verpflichtet, als seinerzeit gleich drei Stammspieler verletzungsbedingt ausfielen.

Die erste Halbzeit stand im Zeichen der Abwehrreihen. Beide Mannschaften agierten komplett auf Augenhöhe. Die Zwischenstände von 5:5 (15.) und 9:9 (25.) dokumentieren das. Dieses Patt wurde ausgerechnet von Andre Avemann aufgehoben, der zum 10:9 traf, dem Henry Gottron kurz vor der Halbzeitpause das 11:9 folgen ließ. Der leichte Negativtrend fand für die Mannschaft von Trainer Martin Peschke zu Beginn der zweiten Halbzeit, die mit einer Zwei-Minuten Strafe für Mario Fernandes begann, seine Fortsetzung. Mit drei Toren in Folge zog die Heimmannschaft auf 14:9 (38.) davon. Peschke reagierte mit einer Auszeit, deren Wirkung verpuffte. Breckenheim hatte seinen Lauf gefunden und baute den Vorsprung auf sieben Tore (19:12/45.) aus. »In dieser Phase hatten wir total den Faden verloren und mit technischen Fehlern den Gegner stark gemacht«, ärgerte sich der TVP-Trainer.

Es spricht für Petterweil, dass man sich nicht der anbahnenden Niederlage ergab, sondern bis zum Ende dagegen hielt und um jedes Tor kämpfte. Als Markus Neuhalfen seine Mannschaft sechs Minuten vor dem Abpfiff wieder bis auf 19:21 heranbrachte, keimten sogar Hoffnungen auf einen Punktgewinn auf. Auch ein vergebener Siebenmeter von Jonas Koffler (56.) änderte daran nichts. Im Gegenteil. Florian Wassberg sorgte für den 20:21-Anschluss (57.) und läutete damit drei aufregende Schlussminuten ein, in denen die Gastgeber mit zwei aufeinanderfolgenden Toren den Sack doch noch zu machen konnten.

»Die Moral hat heute gestimmt. Die Aufholjagd war in erster Linie Toren durch die zweite Welle zu verdanken. Die Niederlage ist schade und war vermeidbar. Sicherlich war die HSG ein starker Gegner, aber keine Übermannschaft. Jetzt müssen wir in Babenhausen wieder damit anfangen zu punkten«, analysierte Petterweils Trainer mit Blick nach vorne.

HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim : Eul, Quandt; Buckel (1), Kaufmann (1), Schaeffter (2), Treber (1), Timo Mrowietz (2), Gottron (2), Heuss (2), Fuhrig, Yannick Mrowietz (5), Walter (1), Avemann (1), Teuner (5/2).

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Wagner (2), Trouvain (1), Bachmann, Kusan, Leonhard Pfeiffer, Benedikt Pfeiffer (1), Fernandes (3), Johannes Pfeiffer, Jonas Koffler (3/2), Neuhalfen (2), Wassberg (3), Pletz (5), Jankovic.

Steno: SR: Hegebart/Schönberger (TG Eltville). - Zuschauer: 250. - Siebenmeter: 2/2:5/2. - Zeitstrafen: 10:10 Minuten.

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