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Quotienten- statt Punkte-Regel in der DEL 2?

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Rene Rudorisch © Andreas Chuc

Die Zahl der Ausweichtermine wird knapp. Entscheidet am Ende der Quotient anstelle der Gesamtpunktzahl? DEL2-Chef Rene Rudorisch bezieht Stellung.

Die Zahl der Spielverlegungen in der Deutschen Eishckey-Liga 2 häuft sich. Allein am Dienstag, am Spieltag selbst, mussten zwei Partien erneut verlegt werden. Wir zeigen auf, wie die Liga mit der Situation umgeht.

?Die Ausweichtermine werden langsam knapp. Wie geht die DEL 2 damit um?

Geschäftsführer René Rudorisch kündigte auf Anfrage Gespräche mit den Klubs an: »Wir müssen über den Spielrhythmus reden, dieser könnte wie in der vergangenen Saison angepasst werden.« Da wurden Partien auf sämtliche Wochentage gelegt, um möglichst alle Hauptrundenspiele absolvieren zu können. »Noch ist es möglich, dass alle Begegnungen stattfinden können«, so Rudorisch. Fest steht aber auch: Für den EHC Freiburg beispielsweise, der erst 33 Spiele absolviert hat (zwei Klubs haben 38 Partien bestritten), stehen beim aktuellen Rhythmus Freitag-Sonntag-Dienstag keine freien Termine mehr für Nachholspiele zur Verfügung.

?Steht eine Verkürzung der Playoffs und Playdowns als Alternative im Raum?

Das soll vermieden werden. »Wir wollen den Fahrplan nicht verändern. Sowohl das Best-of-seven-System in den Playoffs und -downs als auch die Pre-Playoffs sind gesetzt«, sagt Rudorisch. Weil diese am Mittwoch, 9. März, starten sollen, muss die Hauptrunde bis Sonntag, 6. März, abgeschlossen sein. Auch eine Verlängerung der Saison komme laut Rudorisch nicht in Frage: »Da haben wir wenig bis keine Möglichkeiten.« Für die Zeit der Endrunde hofft der Liga-Chef, »dass die Omikronwelle bis dahin gebrochen ist.«

?Punkte oder Zähler-Quotient pro Spiel - was zählt denn nun?

Aktuell wird die Tabelle noch nach Punkten berechnet, sehr wahrscheinlich ist aber, dass am Ende der Punktequotient pro Spiel über die finale Platzierung entscheidet. »Sobald nur eine Begegnung bis zum Ende der Hauptrunde nicht stattfinden kann, entscheidet der Quotient«, stellt Rudorisch klar.

?Ist das nicht unfair für Teams, bei denen viele Spiele nicht stattfinden können?

»Die Tabelle ist sehr eng, die Mannschaften liegen nah beieinander. Deshalb können Spielausfälle entscheidend sein«, gesteht Rudorisch ein. Er sagt aber auch: »Ich rechne damit, dass jedes Team auf mindestens 48 bis 50 Spiele kommt. Der Quotient ist bei so vielen Spielen dann ein realistischer Maßstab.« FOTO: CHUC

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