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Rang drei als »Momentaufnahme«

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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(ace). Die beiden Wetterauer Vertreter in der Fußball-Verbandsliga Süd bekommen es am 12. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd mit Vereinen aus dem Kreis Dieburg zu tun. Am Sonntag erwartet der auf Rang drei stehende Aufsteiger SC Dortelweil die Turnerschaft Ober-Roden. Zeitgleich gibt Hessenliga-Absteiger FV Bad Vilbel seine Visitenkarte beim SV Münster ab.

SC Dortelweil - TS Ober-Roden (Sonntag, 15 Uhr): 18 Punkte eingefahren und seit vier Spielen ungeschlagen, dabei drei Siege geholt. Die Dortelweiler haben sich im oberen Drittel der Verbandsliga angesiedelt, aber das Teilnehmerfeld ist weiter eng beisammen. Das verdeutlicht die Tatsache, dass die kommenden Gäste aus dem Rödermarker Stadtteil - auf Rang sieben liegend - nur drei Zähler hinter den Bad Vilbeler Vorstädter liegen. Am letzten Sonntag konnte die Turnerschaft auf ihrem kleinen Kunstrasen den Kreisnachbarn SV Münster deutlich mit 5:2 besiegen. Dortelweil hingegen kehrte mit einem eher glücklichen, aber respektablen 1:0-Sieg von der weiten Auswärtsreise in den Odenwald zu Eintracht Wald-Michelbach zurück. »Wir erwarten ein schweres Spiel gegen einen Gegner, den wir bisher nicht oft beobachten konnten und den wir sehr homogen einschätzen«, meint Dortelweils Co-Trainer Stefan Geppert. »Wir gehen das Spiel mit breiter Brust an, sehen Rang drei als schöne Momentaufnahme, haben aber keinen Grund, uns entspannt zurückzulehnen«, erläutert Geppert weiter. Nicht dabei sein wird Ersatztorhüter Luis Konstantin Uber, der bei der zweiten Mannschaft in der Kreisoberliga die Rote Karte sah. Für ihn rückt Lucas Kötter in den Kader von Trainer Frank Ziegler auf, der ansonsten alle Mann an Bord hat.

SV Münster - FV Bad Vilbel (Sonntag, 15 Uhr): Zwar belegen die Brunnenstädter mit Rang 13 weiter einen der möglichen fünf Abstiegsplätze, aber nicht nur die Formkurve zeigt nach oben. In den letzten Wochen konnte die Mannschaft des schon seit über zehn Jahren am Niddasportfeld das Zepter schwingenden Trainers Amir Mustafic das Punktekonto auf zehn Zähler hochschrauben. Der sichere 3:0-Heimerfolg über den JSK Rodgau war der zweite Saisonsieg, und zuvor gab es ja immerhin drei Unentschieden in Folge, darunter das aller Ehren wert gewesene 2:2 beim Tabellenführer SC 1960 Hanau.

Jetzt führt die Reise für Bad Vilbel zu einem Gegner, der mit neun Zählern hinter dem FV auf Rang 15 steht und nach Schlusslicht Dersim Rüsselsheim (38) mit 35 Gegentreffern eine instabile Deckungsreihe aufbietet. Die Gastgeber haben im bisherigen Saisonverlauf nur ein Spiel gewonnen und alleine bei den letzten vier Niederlagen in Folge 20 Tore kassiert. FV-Sprecher Jan Werner konnte das Team von Trainer Naser Semanaj bei der 2:5-Schlappe bei der TS Ober-Roden beobachten. »Unabhängig von den Ergebnissen des Gegners wollen wir unseren Trend fortsetzen und dürfen Münster nicht unterschätzen. Keinesfalls dürfen wir uns durch die hohen Niederlagen des Kontrahenten blenden lassen«, warnt Werner.

Mit dem Selbstvertrauen will Vilbel den direkten Konkurrenten hinter sich lassen und die Nichtabstiegsplätze anvisieren. Eine Premiere ist das Gastspiel der Grün-Weißen am Mäusberg, denn noch nie gastierte der FV zuvor beim SV Münster.

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