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Die Athletinnen der Altersklasse W7 warten konzentriert auf den Startschuss.

Crosslauf

Rekordbeteiligung: 262 Finisher in Altenstadt

VfL Altenstadt holt die meisten ersten Plätze bei den Crosslaufmeisterschaften.

Rekordbeteiligung, eine hervorragende Organisation vom Veranstalter VfL Altenstadt und drei Athleten, die beiden Kreismeisterschaften auf der Geländestrecke des Reiterhofs Messerschmidt ungeschlagen bleiben - die Titelkämpfe der Wetterauer Leichtathleten im Crosslauf waren ein voller Erfolg.

262 Finisher

175 Finisher wurden alleine in der Altersklasse U12 und jünger registriert. Diese Resonanz machte deutlich, wie groß die Sehnsucht auf einen Wettkampf für diese Altersgruppe, die seit Beginn der Pandemie kaum Wettkämpfe absolvieren konnte, war. Insgesamt registrierte der VfL Altenstadt 262 Finisher in den Läufen auf sechs Distanzen bei seinem fünften Sankt-Martins-Crosslauf, in dessen Rahmen die Kreismeisterschaften ausgerichtet wurden. Und dies ohne Nachmelde-Möglichkeiten.

Die Geländestrecke mit bis zu 1400 Meter langen Runden war wie gewohnt top hergerichtet und beinhaltete verschiedene Hindernisse. Für einen matschigen Untergrund auf dem Wiesenkurs hatte das Wetter zuvor gesorgt.

Auch sportlich gesehen überzeugten die Athleten des VfL Altenstadt, die sich erneut beim Heimspiel die meisten ersten Plätze in der Kreismeisterschaftswertung holten - und das sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft. Zum dritten Mal wurden die Titelkämpfe nach 2018 und 2019 in Altenstadt ausgetragen, und drei Athleten machten den Hattrick perfekt. Emylia Hofmann vom Gastgeber (W8/9/11), Natalie Scrivener von Fun-Ball Dortelweil (W13/14/U18) und Peer Hagen vom TSV Friedberg-Fauerbach (M11/12/M14) sind auf dem Reiterhof Messerschmidt noch ungeschlagen.

Ihren Titel von vor zwei Jahren verteidigten auch Paula Damerius vom TSV Friedberg-Fauerbach (jetzt W7) und Elias Quittschalle vom VfL Altenstadt (jetzt M10).

In den höheren Altersklassen war die Beteiligung erwartungsgemäß geringer. Schnelle und bekannte Gesamtsieger gab es bei den Männern auf den beiden angebotenen Strecken dennoch. Während der schnellste Läufer Deutschlands über 3000 Meter in diesem Jahr, Marc Tortell vom Athletics Team Karben, seine Schwester und seinen Vereinskollegen Jonas Kilian unterstützte, aber tags darauf Hessenmeister über zehn Kilometer auf der Straße wurde, siegte eben Kilian auf der Mittelstrecke hoch überlegen. Die Langstrecke dominierte Thomas Seibert vom Laufprojekt Büdingen in 20:23 Minuten deutlich vor der heimischen Konkurrenz. Im Trikot des SSC Hanau-Rodenbach hat der mittlerweile 42-Jährige zahlreiche Volksläufe im Kreis mehrfach gewonnen.

Der nächste Sankt-Martins-Crosslauf soll am 12. November 2022 stattfinden. Die Veranstalter möchten dazu parallel die Hessischen CrosslaufMeisterschaften austragen.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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