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Rhein Main Patriots erfüllen Pflichtaufgabe

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Von: red Redaktion

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(bf). Die Rhein Main Patriots konnten am Wochenende im Rahmen ihres Doppelspieltags einen Teilerfolg verbuchen. Der 12:5 (1:1; 6:1; 5:3)-Auswärtserfolg am Samstag in Berlin macht weitere Hoffnung auf den Klassenerhalt. Tags darauf unterlagen die Niddataler knapp mit 9:10 (2:2; 3:4; 4:4) in Bissendorf.

In der deutschen Hauptstadt traf die Mannschaft von Trainer Patric Pfannmüller auf den Tabellenletzten und damit auf das unmittelbar hinter sich platzierte Team. Die Wetterauer diktierten das Geschehen. Allerdings wurde die Dominanz innerhalb der ersten 20 Minuten nicht in Tore umgewandelt. Das lag zum einen an einem sehr stark aufgelegten Berliner Schlussmann, zum anderen an der katastrophalen Chancenauswertung der Patriots. Lediglich der Ausgleich durch Amandus Röttcher nach der überraschenden Berliner Führung sollte in den ersten 20 Minuten auf der Anzeigetafel erscheinen.

Wieder legten die Hausherren im zweiten Abschnitt vor. Thibaut Lambert egalisierte in der 25. Minute. Danach sollte sich die Patriots-Überlegenheit auch auf der Anzeigentafel niederschlagen. Fünf weitere Treffer durch Christian Unger, Maximilian Faber (2), Tobias Etzel und Lambert legten im zweiten Drittel den Grundstein für den am Ende souveränen Sieg der Niddataler. Die Moral der Berliner war gebrochen. Zwar konnten diese im letzten Drittel noch drei weiter Tore erzielen, kamen jedoch nie näher als auf vier Treffer an die Assenheimer heran. Diese hingegen stellten das Toreschießen ebenfalls nicht ein. So wurde innerhalb der letzten 20 Minuten das Endergebnis von 12:5 herausgeschossen. Erneut Faber mit einem Doppelpack, Christian Unger, Marcel Patejdel und David Lademann trugen sich in die Torschützenliste ein.

Insgesamt muss sich die Truppe aus Assenheim lediglich vorwerfen lassen, dass sie zu viele hochwertige Chancen hat liegen lassen. Dennoch macht dieses Spiel Hoffnung im Abstiegskampf. Bei solchen Leistungen kann die Mannschaft optimistisch in die verbleibenden Begegnungen gehen.

Bedingungen in Bissendorf schwer

Bei den Bissendorfer Panthers unterlagen die Wetterauer tags darauf trotz großem Kampf und ungewöhnlichen Bedingungen knapp mit 9:10. Die beiden Offensivabteilungen waren bestens aufgelegt. Insgesamt 19 Tore fielen in der durch die Offensivreihen geprägten Partie. Allerdings hatten die Patriots am Ende ein Tor weniger geschossen. Dieses hohe Ergebnis kam auch durch die örtlichen Bedingungen der Spielfläche zustande. So kassierten die Patriots etwa ein kurioses Tor durch einen von der schnellen Bande zurückspringenden Ball, der dem am Boden liegenden Torhüter Jan Blei gegen den Rücken prallte und von dort aus ins Tor. Weiterhin waren keine vernünftigen Bandenpässe möglich. Eine Holzleiste vor den Wänden der Halle ließ die Bälle stets hochspringen, was den Niddatalern sichtlich Schwierigkeiten bereitete. Dennoch fanden die Patriots Mittel und Wege. Die Gäste fanden besser ins Spiel. Durch Tore von Maximilian Faber und Tobias Etzel stand es nach elf Minuten 2:0. Die Führung hielt jedoch nicht bis zur ersten Drittelpause, da Bissendorf per Doppelschlag egalisierte.

Eine weitere Zwei-Tore-Führung erarbeite sich die Mannschaft von Trainer Patric Pfannmüller im zweiten Drittel. Christian Unger und Thibaut Lambert mit einem sehenswerten Unterzahltreffer brachten die Assenheimer erneut in Front. Jedoch blieben die Hausherren dran und drehten den Rückstand in eine eigene 6:4-Führung. Der Anschlusstreffer der Niddataler durch Faber kurz vor dem Ende des Drittels brachte den Gast wieder in Schlagdistanz.

Die letzten 20 Minuten begannen nicht optimal aus heimischer Sicht. Durch zwei weitere Tore der Panthers in der 46. und 49. Minute entstand die größte Führung des Spiels. Diesen Drei-Tore-Vorsprung sollte die Offensivabteilung der Patriots jedoch zum Spielstand von 8:8 (Lademann, Faber, Lambert) egalisieren. Doch das Momentum war nun aufseiten der Bissendorfer. Die zwei letzten Tore der Heimmannschaft zum Ende der Partie konnten die Assenheimer nicht mehr aufholen. Lediglich der Anschluss durch Faber gelang noch.

Insgesamt hat die Truppe um Kapitän Marcel Patejdl eine kämpferisch und moralisch ansprechende Leistung gezeigt. Dennoch müssen bei solch engen Spielen auch mal Punkte her. Insbesondere die Vielzahl an Gegentreffern sollte verringert werden. Dabei sind alle Mannschaftsteile gefragt.

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