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Rhein-Main Patriots: Erster »Dreier« in Iserlohn

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Von: Christoph Sommerfeld

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Die Rhein Main Patriots um Dennis Berk verlassen mit dem 8:6-Erfolg in Iserlohn den letzten Platz in der Skaterhockey-Bundesliga. Nach bisher zwei Penaltyschießen ist es der erste »Dreier« für das Team aus Assenheim in dieser Saison. FOTO: CHUC © Andreas Chuc

Nach drei Punkten durch zwei Penaltyschießen verbuchen die Rhein-Main Patriots am Wochenende in der Bundesliga den ersten »Dreier«. In Iserlohn trumpft vor allem Max Faber auf.

(bf/cso). Die Rhein-Main Patriots konnten am Wochenende den ersten »Dreier« der Saison in der Skaterhockey-Bundesliga einfahren. Bei Samurai Iserlohn setzten sich die Niddataler mit 8:6 (4:4, 2:1, 2:1) durch und sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Die erstmals eingesetzten Max Faber und Amandus Röttcher schlugen gleich voll ein. Faber holte in der abgelaufenen Eishockey-Saison mit den Löwen Frankfurt den DEL 2-Titel und wechselt zur kommenden Spielzeit nach Kassel. Im Sommer steigt er nun bei den Patriots ein und tauscht die Schlittschuhe gegen Inliner. Er gehörte in der DEL 2-Saison 2021/22 zu den offensivstärkten Verteidigern. Die Patriots gaben die Rote Laterne an Berlin weiter.

Bereits nach 20 Sekunden war es Christian Unger, der den Ball zum 1:0 im Tor der Sauerländer unterbrachte. Strafzeiten bremsten die Offensivbemühungen der Hessen, und so war es in der 5. und 7. Minute jeweils eine 4:3-Überzahl, die die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte. Doch die Patriots schlugen 90 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Faber zurück. Sie agierten weiter druckvoll. Nach acht Minuten erzielte David Lademann die 3:2-Führung. Auch das umjubelte 4:2 - erneut durch Faber - zeigte, dass die Niddataler im ersten Abschnitt im Vier-gegen-vier die bessere Mannschaft waren. Doch erneut zwei Strafzeiten sollten den Hausherren zwei Tore kurz vor Drittelende ermöglichen - 4:4.

Max Faber macht den Unterschied

Tobias Etzel gelang in der 24. Minute die 5:4-Führung. Doch die die favorisierten Hausherren ließen nicht locker, und so war hieß es nach 30 Minuten 5:5. Das Spiel wogte hin und her. Die Antwort des Aufsteigers folgte auf dem Fuße. Etzel traf zum 6:5. Die Sauerländer erhöhten den Druck, doch die gut stehende Defensive und der immer stärkere werdende Jan Bleil im Patriots-Tor hielten die Führung fest.

Das Schlussdrittel sollte die Entscheidung bringen. Die Patriots schafften es lange, die Iserlohner Angriffsbemühungen zu unterbinden. Auch eine Strafzeit überstand man unbeschadet. Erst in der 54. Minute nutzten die Hausherren eine Unachtsamkeit und konnten den Ausgleich markieren. Doch die Niddataler hatten noch einen Pfeil im Köcher. Drei Minuten vor dem Ende war es Faber, der mit einem Hammer die 7:6-Führung für die Patriots markierte und die Hoffnung auf den ersten Dreier wachsen ließ. Iserlohn agierte nun mit allem, was sie hatten. 90 Sekunden vor Ende der Partie holte der Gastgeber den fünften Feldspieler auf die Fläche. Man merkte die Anspannung der Wetterauer, doch die Erlösung ließ nicht mehr lange auf sich warten. Amandus Röttcher erzielte das umjubelte Empty-Net-Goal, nachdem er sich im Laufduell durchgesetzt hatte.

»Ich muss meinem Team ein großes Kompliment machen. Unsere Neuzugänge haben sich sensationell ins Team eingefügt und waren wichtige Schlüssel zum Erfolg«, sagte ein erleichterter Patriots-Coach Patric Pfannmüller.

RM Patriots: Bleil, Dorn; Lambert, Grund, Prince, Unger (1), Lademann (1), Pfeifer, Berk, Faber (3), Röttcher (1), Rohde, Langer, Lachmann, Etzel (2)

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