1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Rhein-Main Patriots ohne Druck nach Crefeld

Erstellt:

Von: red Redaktion

Kommentare

_20220312_SH_AssPat_Koel_4c_2
Christian Unger hat am Sonntag mit seinen Rhein-Main Patriots in der Skaterhockey-Bundesliga beim Meister Crefelder SC anzutreten. © Andreas Chuc

Die Rhein-Main Patriots haben weiterhin Personalprobleme. Am Sonntag reisen die Niddataler zum deutschen Meister. Die Erwartungshaltung ist entsprechend gering.

(pm). Am Sonntag reist das Bundesligateam der Rhein-Main Patriots zum deutschen Skaterhockey-Meister Crefelder SC. Die Partie wird ab 16 Uhr auch im Livestream übertragen. Die Verletzungssorgen sind immer noch akut, doch die Lage scheint sich langsam zu entspannen.

Obwohl die Patriots beim Meister anzutreten haben, sehen die Verantwortlichen gerade diesem Spiel besonders entspannt und sorgenfrei entgegen, hat man als Aufsteiger und Neuling der Liga definitiv keinen Druck. Zudem ist die personelle Lage noch bei Weitem nicht perfekt und hat man in dieser Phase der Saison noch alles selbst in der Hand. »Wir werden wieder alles geben und mit Sicherheit auch den Meister sehr gut beschäftigen können. Ich fahre zu jedem Spiel mit der Überzeugung etwas mitzunehmen, und genau das werden wir auch am Sonntag versuchen«, so ein entspannter Patriots-Coach Patric Pfannmüller.

In Krefeld war es für die Wetterauer immer schwierig, doch die Erinnerung an die letztjährige Meisterschaft gegen die zweite Garnitur der Skating Bears bringt die Gewissheit, auch in der für die Patriots ungewohnten und schwer zu bespielenden Halle etwas holen zu können. Doch als Damoklesschwert schwebt immer noch die große Anzahl von verletzten und erkrankten Spielern über den Patriots, die erneut zwölf Ausfälle kompensieren müssen.

Aber auch bei Krefeld läuft noch nicht alles rund, musste der Meister am letzten Wochenende in beiden Spielen Niederlagen hinnehmen. Besonders die deutliche 4:12- Heimniederlage vom letzten Sonntag gegen Kaarst dürfte da noch immer schmerzen. Bei den Patriots werden im Vergleich zum letzten Wochenende der Niederländer Roy Prince, Manuel Harsch und Max Schmidt neben Neuzugang Niko Lehtonen zum Kader dazustoßen. Verletzungsbedingt ausfallen wird dagegen US-Boy Ben Pfeifer und der verhinderte Thibault Lambert, sodass Pfannmüller voraussichtlich auf einen Kader von zehn Feldspielern und zwei Torhütern zurückgreifen kann.

Für alle, die das Skaterhockey-Spiel von zu Hause aus verfolgen möchten, gibt es auf Sportdeutschland TV das »Topspiel« live im Stream. Diesmal ist es das Spiel der Rhein-Main Patriots in Crefeld. Unter: https://sportdeutschland.tv/ishd-bundesliga/1-bundesliga-saison-2022-crefelder-sc-vs-rhein-main-patriots kann man das Spiel verfolgen.

Auch interessant

Kommentare