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Rhein-Main Patriots: Wagner hält Punkt fest

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David Lademann und die Rhein-Main Patriots haben zum Start der Skaterhockey-Bundesliga als Aufsteiger punkten können. Im Hintergrund: Tobias Deck vom HC Köln Rheinos. © Andreas Chuc

Die Rhein-Main Patriots haben zum Start in die Skaterhockey-Bundesliga mit einem Punktgewinnn gegen den Vorjahres-Finalisten HC Köln Rheinos überrascht.

Marcel Patejdl und Boris Kharitonov hatten vor 200 Zuschauern in der regulären Spielzeit getroffen. Am Ende entschied der 18. Penalty über den Zusatzpunkt.

»Ich bin mehr als zufrieden und richtig stolz, gerade da wir aktuell einige Leistungsträger zu ersetzen haben. Die Jungs haben eine tolle Einstellung gezeigt. Lediglich die fehlende Cleverness beim Penaltyschießen gilt es zu bemängeln.«, sagt Patriots-Trainer Patric Pfannmüller. Eine herausragende Leistung bot Torwart Jannis Wagner.

Die Patriots begegneten ihrem Gast - etwas überraschend - im erstern Abschnitt auf Augenhöhe. Nach einer Unterzahl-Situation erzielte Marcel Patejdl in der 18. Minuten den Führungstreffer für die Niddatraler.

Im zweiten Abschnitt hatte Köln erneut eine Überzahl-Situation, und das ließen sich die erfahrenen Cracks vom Rhein nicht nehmen. Den 1:1-Ausgleich erzielte Tobias Deck. Doch die Patriots steckten nicht zurück und kamen nur drei Minuten später durch Neuzugang Boris Kharitonov zur erneuten Führung - 2:1 (24.). Das Spiel wurde offener und die Gäste agierten von Minute zu Minute druckvoller, und so war es der Kölner Marcel Moersch, der zum 2:2-Ausgleich in der 31. Minute einschoss. Auf beiden Seiten konnten sich in der Folgezeit die Torhüter auszeichnen.

Köln kam entschlossener aus der zweiten Pause, erhöhte den Druck, doch ließ Wagner die Gäste verzweifeln. Die Patriots konnten in den letzten 20 Minuten nur noch einige Entlastungsangriffe vorbrigen und standen zehn Minuten vor dem Ende erneut mit einem Spieler weniger auf dem Feld. Leidenschaftlch wurde das eigene Tor verteidigt. Köln warf alles nach vorne, bekam 70 Sekunden vor dem Ende eine erneut Powerplay, das aber nicht genutzt werden konnte, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste.

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