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Rodheim III dominiert den Spitzenreiter

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Von: red Redaktion

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(bf). Mit einem Sechs-Punkte-Spieltag verabschiedete sich die dritte Volleyball-Mannschaft der SG Rodheim aus der Landesliga-Saison. Den Tabellenführer TG Neuenhaßlau schickte die Truppe von Trainer Detlef Zschiesche nach spannendem Spielverlauf mit einer 3:0 zurück ins Kinzigtal. Das folgende Derby gegen die eigene »Zweite« war an Spannung und so mancher Kuriosität nicht zu überbieten.

Einem Paukenschlag der besonderen Art glich der gesamte Spieltag. Anfangs noch unsicher in Annahme und Aufschlag, merkten die »Oldies« der SGR III recht bald, dass mehr drin ist als nur Respekt. »Ich habe bereits recht früh in allen drei Sätzen zwei Auszeiten benötigt, um meine Männer auf Kurs zu bringen. Was sie dann allerdings vollbrachten, war mental sehr stark«, lobte Trainer »Zini«. Angetrieben von einem überragenden Libero Thomas Henrichs, brachte Zuspieler Kersten die Angreifer Schuld, Jansen, Bender, Jahr und Zschiesche immer wieder in beste Angriffpositionen.

Neuenhaßlau agierte zögerlich im Angriff und versuchte, mit langen Drive-Schlägen und kurzen Loops zum Erfolg zu kommen. Eine Variante, die die Rodheimer zwar erst ab Punkt zehn in den Griff bekommen sollten, dann aber mit Powervolleyball glänzten und den Favoriten klar in die Schranken wiesen.

Getoppt wurde die Partie allerdings noch im internen Duell. Rodheim II musste sich im Vorfeld noch die Dienste von Universal-Zuspieler Jansen sichern, da der etatmäßige Akteur auf dieser Position Probleme am Handgelenk hatte. »Opa Jansen« bedankte sich bei seinen Kumpels aus der »Zweiten« - dank hervorragender Annahme - mit präzisen Pässen, die besonders die Angreifer Rolf Oberhofer und Christian Dortelweil zu Punkten nutzten. »Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Mit etwas mehr Glück wäre es in den Tie-Break gegangen«, sagte SGR-II-Libero Sascha Gornik. Besonders spektakulär sollte sich Satz drei entwickeln. Erst beim Spielstand von 40:38 war die Partie zu Ende. »Eine 40 auf der Anzeigetafel erscheint für alle rekordverdächtig«, kommentierte Karsten Rauffmann von Rodheim III.

Spannend und dramatisch ging es auch im vierten Abschnitt zu. Kurzzeitig sieben Akteure der »Dritten« auf dem Feld sowie die Rücknahme einer Schiedsrichterentscheidung, brachten noch mal Hektik rein. Letztlich brachte die »Dritte« den Vorsprung ins Ziel. 3:1 lautete das Resultat.

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