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Rodheim mit Quäntchen Glück

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Von: Michael Stahnke

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(msw). Oberliga-Absteiger SG Rodheim hatte das Glück in der Partie bei der befreundeten SV Rennertehausen auf seiner Seite und gewann somit seine Begegnung in der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte mit 6:4, wodurch das angestrebte Ziel Relegationsplatz-Platz zwei weiterhin realistisch bleibt.

SV Rennertehausen - SG Rodheim 4:6: Die Rodheimereinnen verloren ohne Urlauberin Kerstin Wirkner die beiden Eröffnungsdoppel recht deutlich. Munzert/Gohla (gegen Ernst/Landau) und Möcks/McChesney (gegen Klaus/Engelbach) konnten nur wenig ausrichten. Munzert/Gohla eröffneten zwar zumeist selbst, aber ohne großen Erfolg und Möcks/McChesney wurden immer wieder ausgekontert.

Von da an waren die Gäste-Akteurinnen aber auch durchweg »on fire,« wie es Jeanette Möcks formulierte. Möcks selbst packte gegen Nina Klaus mit Vorhand-Topspin, Rückhand-Topspin, guten Aufschlägen und Schnittwechseln alles aus. In der Regel führte bereits der Eröffnungs-Topspin zum Erfolg, da bei Klaus kaum ein Block auf Spin gelang. Cordula Munzert ließ mit Schupfbällen und Schnittwechsel Ute Ernst gar nicht erst zu ihren Block-Bällen kommen. Eileen McChesney stand gegen Melanie Landau oft zu weit hinter dem Tisch und sie machte zu viele Fehler.

Einen eindrucksvollen Sieg konnte dagegen Christine Gohla bei ihrem Saisondebüt gegen Jessica Engelbach abliefern, da sie ihrer Gegnerin mit langen Aufschlägen und anschließendem Schuss fast keine Chance ließ.

Die SG war nun zwar wieder im Spiel, doch nach der knappen Niederlage von Munzert gegen Klaus, die aktiver wurde und auch von Fehlern bei Munzert profitierte, stand es 4:3. Möcks und Ernst lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch, wobei Möcks die Ballwechsel zwar zumeist bestimmte, doch Ernst blockte sehr stark. Beim Stande von 7:10 im fünften Satz griff Möcks drei Mal mutig an und wurde belohnt.

Ähnlich spektakulär war es zwischen Landau und Gohla. Während McChesney gegen Engelbach schon recht klar gewonnen hatte, schossen sich Landau und Gohla die Bälle regelrecht um die Ohren. Am Ende musste auch Gohla einige Matchbälle abwehren, doch ihr Sieg war nicht unverdient, da sie wenig Fehler machte, Länge in ihre Bälle bekam und sie immer wieder versuchte zuerst mit Topspin zu eröffnen.

Die Ergebnisse: Ernst/Landau - Munzert/Gohla 11:8, 1:11, 11:5, 11:4; Klaus/Engelbach - Möcks/McChesney 11:9, 9:11, 11:9, 11:7; Nina Klaus - Jeanette Möcks 5:11, 6:11, 11:5, 9:11; Ute Ernst - Cordula Munzert 7:11, 5:11, 13:11, 3:11; Melanie Landau - Eileen McChesney 11:7, 11:5, 11:6, Jessica Engelbach - Christine Gohla 6:11, 2:11, 9:11; Klaus - Munzert 12:10, 4:11, 9:11, 11:6, 11:9; Ernst - Möcks 11:4, 8:11, 4:11, 11:9, 15:17 (nach 10:7); Landau - Gohla 11:8, 11:9, 9:11, 12:14, 9:11; Engelbach - McChesney 7:11, 4:11, 5:11.

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