1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Rote Laterne brennt jetzt in Friedberg

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sascha Kungl

Kommentare

(kun). Eine denkbar knappe 29:31 (9:13)-Auswärtsniederlage bei der HSG Goldstein/Schwanheim musste die TG Friedberg am siebten Spieltag der Handball-Landesliga Mitte, Gruppe 2, hinnehmen. Während die Hausherren durch ihren vierten Saisonsieg den Anschluss zum Spitzenduo aus Wiesbaden und Holzheim wahren konnten, rutschten die Kreisstädter durch ihre sechste Saisonniederlage auf den letzten Tabellenplatz ab.

Die Rote Laterne des Schlusslichts hatte zuvor der TV Idstein inne, der beim 31:31 gegen die TG Kastel zu einem Punktgewinn kam. »Trotz der Niederlage ist die Mannschaft ordentlich aufgetreten. Für uns geht es darum, wichtige Punkte für die Abstiegsrunde zu sammeln. Das ist uns in Goldstein zwar nicht gelungen, dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir mit dieser Leistung in den verbleibenden Partien noch den einen oder anderen Zähler einfahren werden«, zog TGF-Coach Michael Razen trotz der Niederlage ein versöhnliches Fazit.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3/10.) konnten sich die Gastgeber in der Halle der Carl-von-Weinberg-Schule beim 6:3 (15.) erstmals mit drei Toren absetzen. George Cadar gelang beim 6:7 drei Minuten später zwar der Anschluss für die Besucher, bis zur Pause erspielten sich die Frankfurter jedoch ein Vier-Tore-Polster (13:9), das sie nach dem Wechsel auf sechs Treffer ausbauten (19:13/38.).

»In der Anfangsphase haben wir mit einer offensive Deckung gespielt und die HSG zu vielen Fehlern gezwungen. Die zweifelhafte Rote Karte gegen Vladut Razvan Vlad hat zu einem kleinen Bruch in unserem Spiel geführt. In der Folge waren wir nicht mehr so konsequent in der Abwehr«, konstatierte Razen. Auch beim 30:24 in der 54. Minute hatte der Sechs-Tore-Vorsprung der Heimsieben noch Bestand, ehe der Gästecoach auf eine 4:2-Deckung umstellte und die Kreisstädter noch mal auf zwei Tore herankamen. »Diese Entscheidung kam im Nachhinein ein paar Minuten zu spät. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangenen wäre, wenn wir vier, fünf Minuten mehr Zeit gehabt hätten«, haderte Razen, der dennoch einige positive Aspekte hervorhob. »Fynn Merten hat erstmals für uns zwischen den Pfosten gestanden und eine sehr gute Leistung gezeigt. Auch Max Lux kam zu seinem ersten Landesliga-Einsatz. Benedikt Ploner schlüpft immer mehr in die Rolle des Anführers. Diese Fakten stimmen mich durchaus positiv«, erklärte Razen.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch, Fynn Merten; Zinnel (1), Lasse Merten (1/1), Ploner (10/5), Jonscher (2), Lux (1), Reeb, Vlad, Methner (2), Seibert (1), Philipp Engel (7), Cadar (4).

Steno / SR: Bökamp/Kämmerer (Mörfelden/Walldorf). - Zu.: 80. - Zeitstrafen: 10:6 Minuten. - Siebenmeter: 1/1:8/6. - Rote Karte: Vlad (18.)

Auch interessant

Kommentare