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Saisonstart für VfB Friedberg

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Von: Timo Jaux

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Dennis Scholl führt den VfB Friedberg als Kapitän an. TIX © Timo Jaux

(bf). Nach einer langen Pause von fünf Monaten beginnt für die Zweitliga-Wasserballer des VfB Friedberg wieder die Punktejagd. Im Usa-Wellenbad empfangen die Kreisstädter am Samstag um 20 Uhr die SG Stadtwerke München. Die Zuschauer erwartet ein veränderter VfB-Kader mit gleich drei Neuzugängen.

Bereits seit dem Frühjahr trainiert Vitalii Petrov (35 Jahre) mit den Friedbergern und fungierte neben Trainer Rene Reimann als Mannschaftsbetreuer. Petrov war 17 Jahre lang Torhüter der ukrainischen Nationalmannschaft und ist nun für die bevorstehende Saison spielberechtigt. Er löst Stammtorhüter Nils Peil als neue Nummer eins ab. Peil wird nun verstärkt als Feldspieler eingesetzt.

Mit Misha Taran (16) gesellt sich ein weiterer Ukrainer zum VfB. Der körperlich starke Allrounder war ukrainischer Jugend-Nationalspieler. Der dritte Neuzugang ist Center-Spieler Nikola Radosavljevic (17) aus Serbien, der dort bereits in der 1. Liga eingesetzt wurde.

Der Friedberger Trainer Rene Reimann freut sich über die Neuzugänge: »Mit Vitalii haben wir einen sehr guten Rückhalt zwischen den Pfosten. Misha und Nikola haben eine exzellente Ausbildung erfahren und sind trotz ihres noch jungen Alters ebenfalls eine echte Verstärkung.«

Der VfB haderte in den letzten Jahren immer wieder mit seinem zu kleinen Kader. Nun ist man breiter aufgestellt, zumal auch die langjährigen Leistungsträger Florian Hondrich und Patrice Hütt nach einem Jahr Elternzeit wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind. So konnten die internen Trainingsspiele der letzten Wochen auf ein hohes Niveau gebracht werden.

Bereits vor dem Saisonstart wählte die Mannschaft einen neuen Kapitän. Dennis Scholl wird am Samstag erstmals die Mannschaft führen. Scholl zeigt sich vor dem Auftakt zuversichtlich: »Mit München präsentiert sich einer der Meisterschaftsanwärter in der Wetterau. Doch wir sind gut vorbereitet und möchten mit einem Heimsieg starten.« Die Zuversicht kommt nicht von ungefähr. Beim letzten Aufeinandertreffen im Mai verlor man gegen den Favoriten nur knapp mit 8:9.

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