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SC Dortelweil: Makellose Verbandsliga-Saison

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Von: Sascha Kungl

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Der SC Dortelweil ist Meister der Verbandsliga Süd (hinten, v. l.:) Jule Heruday, Jasmin Brehmer, Paula Gies, Letizia Lang, Melissa Bohn, Sandra Reisinger, Jasmin Appel, Matea Galic, Trainer Nicolai König; vorne v. l.: Kirsten Bruhns, Jana Harms, Luisa Marie Gaudl, Hannah Marx, Sophie Franke, Lana Kehrmüller, Melina Raiß. FOTO: APPEL © Red

Die Fußballfrauen des SC Dortelweil sind in der nächsten Saison in Hessens höchster Spielklasse zu Hause.

(kun). Nach einer makellosen Spielzeit in der Verbandsliga Süd sicherte sich das Team von Trainer Nicolai König den Titel und genießt in der kommenden Runde Hessenliga-Status.

Mit zehn Siegen aus zehn Spielen in der Hauptrunde qualifizierten sich die Kickerinnen aus dem Bad Vilbeler Vorort für die Aufstiegsrunde. Auch dort zeigten die Dortelweilerinnen der Konkurrenz früh die Grenzen auf, wahrten ihre weiße Weste und sicherten sich erneut mit makelloser Bilanz den Meistertitel.

Auch ein Trainerwechsel mitten in der Saison konnte die Siegesserie des SCD nicht stoppen. König hatte das Traineramt auf Wunsch der Vereinsverantwortlichen während der Winterpause von Christian Vaubel übernommen. Zuvor stand der Meistertrainer als Interimscoach bei den Dortelweiler B-Juniorinnen in der Bundesliga an der Seitenlinie. »Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Von Beginn an haben die Mädels meine Vorgaben hervorragend umgesetzt«, blickt der SCD-Coach auf seine Anfangszeit zurück. »Dazu muss man sagen, dass ich die Mannschaft in einer optimalen Ausgangsposition übernommen habe. Wir hatten uns als ungeschlagener Tabellenführer für die Aufstiegsrunde qualifiziert und damit den Grundstein für den weiteren Saisonverlauf gelegt.«

Nach der Hauptrunde war klar, dass die Meisterschaft nur über die Dortelweilerinnen führen würden. »Der Aufstieg in die Hessenliga war ganz klar unser Ziel. Den Meistertitel haben wir uns absolut verdient. Die Mädels waren Woche für Woche auf konstant hohem Niveau und haben sich weiterentwickelt«, sagt König. Die Verletzung von Jule Heruday, die den Saisonendspurt aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasste, war das einzige Haar in der Suppe.

Für den Dortelweiler Übungsleiter zählen der 5:1-Erfolg bei Hauptkonkurrenten SG Egelsbach zum Auftakt in die Aufstiegsrunde und das letzte Heimspiel gegen Olympia Lorsch, als man bereits sicher als Meister feststand, zu den Höhepunkten der Saison. »Mit dem Sieg gegen Egelsbach haben wir früh die Weichen gestellt und einen ganz großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Der 7:1-Heimerfolg gegen Lorsch war dann der krönende Abschluss.« Im Hessenpokal kämpften sich die Dortelweilerinnen Runde für Runde weiter - erst im Halbfinale musste man sich der Frankfurter Eintracht geschlagen geben.

Mit Blick auf die kommende Saison in der Hessenliga rechnet König seiner Elf gute Chancen auf eine ordentliche Platzierung aus. »Die Mannschaft war bereits in diesem Jahr hessenliga-tauglich. Wir haben einen Hessenligisten aus dem Pokal geworfen und auch in der Vorbereitung gegen klassenhöhere Teams gute Ergebnisse erzielt. Wenn der Kern der Mannschaft zusammenbleibt, ist das Team sicherlich in der Lage, eine gute Rolle zu spielen«, glaubt König, der den Verein verlassen und sich den Frauen des TSV Schott Mainz in der Regionalliga Süd-West anschließen wird. »Ich bin der Mannschaft und meiner Co-Trainerin Felizitas Gies sehr dankbar für die tolle Zeit«, erklärt König.

Für den scheidenden Dortelweiler Übungsleiter wird Kamal Belkini das Traineramt übernehmen, der bereits im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt als Juniorinnen-Coach tätig war und aktuell die Gruppenliga-Frauen des FC Neu-Isenburg trainiert.

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