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SC Dortelweil: Remis reicht zur Meisterschaft

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Von: Pedro Acebes Gonzalez

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Offensivstark: Marvin Stregner (beim Schuss) und der SC Dortelweil haben in 34 Spielen 128 Tore erzielt. In Usingen wollen die Bad Vilbeler Vorstädter nun den Titel sichern. FOTO: KESSLER © Jürgen Keßler

Der SC Dortelweil kann mit einem Punktgewinn am Samstag in Usingen die Meisterschaft in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West perfekt machen.

(ace). Der vorletzte Spieltag einer extrem langen Saison nach zwei coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten steht auch in der Gruppenliga Frankfurt-West an. Ausnahmsweise wird aufgrund des Pfingtwochenendes schon am Samstag gespielt. Von den vier involvierten Vertretern des Fußballkreises Friedberg hat aktuell nur noch der souveräne Tabellenführer SC Dortelweil ein klares Ziel vor Augen. Holt die Mannschaft von Trainer Frank Ziegler bei der Usinger TSG mindestens einen Punkt, ist die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga Süd perfekt.

Türkischer SV Bad Nauheim - DJK Bad Homburg (Samstag, 15.30 Uhr): Der TSV hat eine schwierige Runde mit mehr Tiefen als Höhen gespielt. Letztlich sind die Verantwortlichen rund um den Kunstrasenplatz in Rödgen froh, dass die Sache mit Rang elf noch einmal gut gegangen ist. Zuletzt gab es aber unter der Regie des neuen Trainers Bahattin Bayrak eine unnötige 1:3-Heimniederlage gegen den nun auch als Absteiger feststehenden TSV Vatanspor Bad Homburg. Interimstrainer Bahattin Bayrak fordert daher: »Wir müssen das auf jeden Fall besser machen als letzten Sonntag.«Allerdings plagen den Coach Personalsorgen. Fünf bis sechs Absagen habe er schon erhalten, er müsse wohl auf Spieler aus der Zweiten Mannschaft zurückgreifen. Gegen den Tabellennachbarn aus der Kurstadt, bei dem kürzlich Trainer Ibrahim Cigdem zurücktrat, will Bayrak »offensiv und mit Spielfreude« agieren lassen.

1. FC-TSG Königstein - FC Olympia Fauerbach (Samstag, 15.30 Uhr): Die Mannschaft von Trainer Andreas Baufeldt steht seit Wochen als Absteiger fest, ist seit 16 Spielen ohne Sieg und kassierte schon 101 Gegentreffer. Beim Tabellensiebten am Königsteiner Kreisel droht die nächste Niederlage, denn der offensivstarke Hochtaunus-Vertreter steht schon bei 94 erzielten Treffern und hat unter der Leitung von Trainer Till Sommerfeld mit einem jungen Team eine solide Runde gespielt. Zudem konnte Königstein aus den letzten beiden Partien sechs Punkte einfahren. Angesichts von zwei Mitabsteigern und weiteren ambitionierten Klubs in der Kreisoberliga Friedberg dürfte ein direkter Wiederaufstieg für die Olympia wie nach dem letzten Abstieg in der Saison 2017/18 nicht selbstverständlich sein.

SKV Beienheim - FC Neu-Anspach (Samstag, 15.30 Uhr): Beienheim bestätigte durch den 6:4-Auswärtssieg am Mittwoch in der vom letzten Spieltag vorgezogenen Begegnung bei der FG Seckbach den Ruf als drittstärkste Kraft der Liga. Nach einem fulminanten Start mit der 4:0-Führung in den ersten 18 Minuten offenbarte das Team von Trainer Maximilian Esposito aber einige Abwehrschwächen und ließ den Frankfurter StadtteilKlub zweimal bis auf zwei Tore Differenz herankommen. Die kuriose Torfolge war auch für Esposito schwer zu verstehen, zumal Torhüter Jan-Henry Schäfer beim Stande von 0:0 sogar einen Rückstand verhinderte. »Ich hatte vor dem Spiel darum gebeten, dass die Partie nicht den Charakter eines vorletzten Spieltags annimmt. Wer aber lange genug Fußball spielt, kennt diese Spiele. Es hat hüben wie drüben gerappelt. Wenn man 4:0 führt, lässt man den Schlendrian rein«, erklärte Esposito und ergänzte: »Ich hätte lieber 2:0 statt 6:4 gewonnen.« Für das Heimspiel gegen den Vierten Neu-Anspach erwartet Esposito Revanche für die 2:4-Niederlage im Hinspiel: »Wir müssen die Motivation trotz des gesicherten dritten Platzes hoch halten.«

Usinger TSG - SC Dortelweil (Samstag, 16.30 Uhr): Zehn Jahre nach dem letzten und einzigen Verbandsliga-Aufstieg kann Dortelweil erneut Meister werden und in die zweithöchste Amateurklasse aufsteigen. 34 Spiele ist der SCD ungeschlagen und bleibt das auch so an den Muckenäckern, würde es am letzten Spieltag gegen den hartnäckigen Verfolger Sportfreunde Friedrichsdorf zu einem entspannten Saisonfinale kommen. Die beeindruckende Tordifferenz von plus 100 (128:28) spricht Bände über die Stärke der Dortelweiler, die in der kommenden Verbandsliga-Saison unbedingt den aus der Hessenliga abgestiegenen FV Bad Vilbel zum Stadtduell empfangen wollen.

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