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Schmid erlebt Spielabbruch nach Platzsturm

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(dpa). Nach dem Spielabbruch in der Fußball-Regionalliga West wegen eines Platzsturms haben der 1. FC Köln und Rot-Weiß Oberhausen eine Aufarbeitung angekündigt. »Der SC Rot-Weiß Oberhausen e. V. wird sich nun in rechtliche Beratung begeben und auswerten, welche Möglichkeiten bestehen«, kündigte der Vorstand und Sicherheitsbeauftragter Thorsten Binder in einer schriftlichen Stellungnahme an.

Da es sich um ein schwebendes Verfahren handele, werde es seitens des Vereins allerdings keine weiteren offiziellen Aussagen geben. Die Kölner teilten via Twitter mit, »die Hintergründe erörtern« zu wollen. »Wir verurteilen jede Form der Missachtung eines respektvollen Umgangs und sportlich fairen Verhaltens. Es tut uns leid für die echten Fans, die bis dahin ein tolles Spiel gesehen haben, und für unsere Jungs, die kurz vor ihrem ersten Saisonsieg standen.«

Zum Zeitpunkt des Abbruchs in der 89. Minute führte die U21 des FC mit 4:1. Einen Treffer hatte auch der Ranstädter Maximilian Schmid beigesteuert, der im Sommer aus der A-Jugend herauskam und regelmäßig bei den Kölner Profis mittrainiert. Er netzte in der 56. Minute zum 4:1.

Nach RWO-Angaben sollen sich Kölner Zuschauer als Ordner beziehungsweise Kölner Auswechselspieler ausgegeben und sich so Zutritt zum Innenraum verschafft, eine Oberhausener Zaunfahne aus dem Gästeblock entwendet haben und anschließend auf das Spielfeld gerannt sein. Dem »Express« zufolge stürmten daraufhin Oberhausener Fans den Kölner Zuschauern hinterher. Diese Aktion hatte einen Polizeieinsatz zur Folge.

Wann der Abbruch vor dem Verbandsgericht verhandelt wird, steht noch nicht fest.

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