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Schockierende Szenen beim DEL2-Spiel in Selb

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Von: Michael Nickolaus

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Ein medizinischer Notfall hat beim Eishockey-Zweitligaspiel in Selb für schockierende Szenen gesorgt. SYMBOL © Red

Max Gimmel (Selber Wölfe) brach am Sonntagabend im Eishockey-Zweitligaspiel gegen Ravensburg zusammen. Die Partie wurde auf außergewöhnliche Weise fortgesetzt. Am Montag kam Entwarnung.

Schockierende Szenen in der Deutschen Eishockey-Liga 2: Beim Spiel der Selber Wölfe gegen die Ravensburg Towerstars sackte Max Gimmel in der 42. Minute auf dem Eis zusammen. Der Verteidiger hatte kurz zuvor einen Schuss geblockt, spuckte nun Blut und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Gimmel wurde ins Krankenhaus gebracht, war zu diesem Zeitpunkt wieder ansprechbar. Am Montaginformierte Wölfe-Geschäftsführer Jürgen Golly: »Max Gimmel ist stabil, ansprechbar und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.«

An eine Fortsetzung der Partie am Sonntagabend war nicht mehr zu denken. Einen Spielabbruch auf Grund einer Verletzung sieht das Regelwerk allerdings nicht vor. Beide Klubs einigten sich mit dem Schiedsrichtergespann darauf, die Zeit runterlaufen zu lassen. Nach dem Bully knieten sich jeweils sechs Spieler in ihrer eigenen Hälfte auf das Eis. Ravensburg führte zu diesem Zeitpunkt mit 7:0. »Die Liga versteht die Haltung der Spieler infolge der Verletzung, das Spiel nicht fortzuführen und sieht es als große Geste«, heißt es in einer Pressemitteilung der DEL 2.

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