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Schockmomente in Wetzlar

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Fairplay großgeschrieben: Die Hamburger (v. l.) Casper Mortensen, Manuel Späth und Johannes Bitter kümmern sich mitfühlend um den schwer am Knie verletzten Wetzlarer Alexander Feld. © Red

Zwei Schockmomente prägten neben einem ständigen Auf und Ab das Bundesliga-Heimspiel der HSG Wetzlar gegen den HSV Hamburg. Der am Ende hauchdünne, aber nicht unverdiente 26:25 (14:13)-Erfolg, mit dem die Mittelhessen ihren fünften Tabellenrang behaupteten, war während der 60 Minuten vor 1480 Zuschauern in der Buderus Arena zunächst zur Nebensächlichkeit geworden.

In der 28. Minute verdrehte sich Wetzlars Alexander Feld (28) bei der Landung nach einem Wurf ohne größere gegnerische Beteiligung das linke Knie und schrie dabei vor Schmerzen auf. Erster Verdacht von Teamarzt Marco Kettrukat: Patellasehnenruptur und Kreuzbandverletzung. Sechs Minuten vor der Schluss musste gleichfalls auch der Hamburger Mittelmann Philipp Bauer auf einer Trage vom Parkett gefahren werden. Nach einem Defensiv-Zusammenprall mit Ivan Srsen war der 25-Jährige auf den Kopf gefallen und der Wetzlarer Halbrechte unglücklicherweise zudem auf ihn. Bauer blieb benommen liege, bekam von den Ärzten eine Halskrause und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung umgehend ins Krankenhaus.

In beiden Fällen war die niveauarme, dafür umso ereignisreichere Partie minutenlang unterbrochen. »Das Spiel war schwer zu coachen«, gestand denn auch Wetzlars Trainer Benjamin Matschke, »wir haben auf der Bank viel diskutiert, um Lösungen zu finden. Am Ende haben wir zum rechtzeitig wieder Mentalität auf das Parkett gebracht.« Mit dem 26:25 war der Matschke-Truppe zum einen ein Sieg über viele eigene Unzulänglichkeiten vor allem im Angriff gelungen. Zum anderen war das Punktepaar aber auch die Belohnung für eine ganz starke Anfangsviertelstunde,

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