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SG Rodheim ambitioniert

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Von: Michael Stahnke

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Jeanette Möcks will mit SG Rodheim oben mitspielen. © Red

(msw). Die SG Rodheim wird zur »Fahrstuhlmannschaft« zwischen der Tischtennis-Oberliga Hessen der Damen und der Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte, in der sich die Rodheimerinnen in der Aufstellung Cordula Munzert, Kerstin Wirkner, Jeanette Möcks, Christine Gohla und Eileen McChesney nach dem Abstieg aktuell wieder befinden.

Jetzt ist das erklärte Ziel natürlich der Wiederaufstieg, wobei der erste Platz an Aufsteiger TTC Salmünster II mit den ganz großen Nachwuchshoffnungen des Hessischen Tischtennis-Verbandes vergeben sein dürfte. Somit geht es wohl im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz zwei gegen die TTG Morschen-Heina. Vor der Saison gab Spielerin Jeanette Möcks Auskunft über die genaue Situation.

Frau Möcks, wie war die Trainingsvorbereitung?

Wir haben im August gestartet und haben vorher einige Wehwehchen auskuriert.

Wie sind die Ziele?

Die anderen würden wie immer sagen, dass wir einfach so gut wie möglich spielen wollen und Spaß haben wollen, doch ich sage, dass unser Ziel Platz zwei ist, denn ohne Ziele müssten wir auch gar nicht spielen. Die TTG Morschen-Heina wird der Hauptkonkurrent sein, doch auch einige andere Teams sind nicht zu unterschätzen, auch, weil man wie bei Kassel nicht immer weiß, wie sie konkret antreten werden.

Was gibt es ansonsten zur Klasse zu sagen?

Was ich in dieser Klasse wie immer blöd finde, ist die große Schere zwischen den Mannschaften wie etwa dem TTC Salmünster II und dem Eschweger TSV. Mich wundert, dass die immer noch dabei sind. Worauf ich mich richtig freue, ist die Partie bei der TTG Büdingen-Lorbach, denn ich habe nicht nur mit vielen schon in der Mannschaft gespielt, sondern das sind echt nette Mädels, mit denen wir nach der Partie auch noch Spaß haben werden. Natürlich ist das Wiedersehen mit unserer befreundeten Mannschaft des SV Rennertehausen immer ein großes Erlebnis für uns.

Wie sieht es mit dem neuen Spielsystem aus?

Das neue Spielsystem mag niemand, schon gar nicht diejenigen, die im hinteren Paarkreuz spielen, denn wenn man zwei Stunden nach Eschwege fährt, eine Stunde spielt und dann wieder nach Hause fahren muss, ist dies wahrlich ganz schlecht. Da jetzt auch bei uns nach dem sechsten Punkt abgebrochen wird, kann es viele kurze Partien geben. Die Freude auf die neue Saison überwiegt aber.

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