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SKV Beienheim: Siegeszug stoppt im Verfolger-Duell

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Von: Uwe Born

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Christian Bodea (SKV) wird von Ted Eric Mbenoun attackiert. © Nicole Merz

Der SKV Beienheim muss sich in der Fußball-Gruppenliga nach 19 ungeschlagenen Spielen zum ersten Mal wieder geschlagen geben.

(ub). Kleiner Dämpfer für die Fußballer des SKV Beienheim: Im Top-Duell des 30. Spieltages handelte sich der Wetterauer Gruppenliga-Dritte vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenzweiten SF Friedrichsdorf eine 1:2 (1:2)-Niederlage ein und musste somit nach 19 ungeschlagenen Pflichtpartien erstmals wieder ohne Punkte das Feld verlassen.

Ohne ihren verletzten Spielertrainer Maximilian Esposito wirkte die Beienheimer Defensive zunächst löchrig wie ein Schweizer Käse. Eine Tatsache, die die Taunusstädter zu nutzen verstanden: Gleich zu Beginn hämmerte Okan Koyun das Leder nach Babics Pass über Jan-Henry Schäfers Kasten, doch in der achten Minute musste der SKV-Keeper erstmals hinter sich greifen: Außenverteidiger Karim Döring bugsierte den Ball nach Skocznys Hereingabe ins eigene Netz. Und es kam noch schlimmer für die Platzherren: Christopher Skoczny düpierte Beienheims Innenverteidiger Andrei Dogot auf der linken Seite, bediente den im Zentrum lauernden Koyun - 0:2 nach elf Minuten. Skoczny (22.), Mohamad Mouma (28.) und Marcus Weinhardt (32.) versiebten weitere SF-Gelegenheiten. Beienheims erstes offensives Ausrufezeichen führte in der 38. Minute zum Anschlusstreffer, denn Goalgetter Steffen Münk verwandelte einen von Okan Götürmen an Owen Hare verursachten Foulelfmeter zum 1:2-Pausenstand.

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SKV-Spielertrainer Maxi Esposito muss diesmal von außen dirigieren. © Nicole Merz

Klar, dass die Platzherren in Halbzeit zwei alles versuchten, um doch noch halbwegs ungeschoren davon zu kommen. Vergeblich, denn zunächst (58.) scheiterte der eingewechselte Darius Rienmüller an Gäste-Torwart Fabio Milicia, und in der Schlussphase entschied Referee Roshan Safi nach Dogots vermeintlichen Kopfballtreffer auf Abseits (85.). »Aus unerfindlichen Gründen«, kommentierte Beienheims Pressesprecher Stefan Raab diese Szene. Die Mannschaft habe, so Raab, viel zu spät in die Spur gefunden: »Das war entscheidend für die Niederlage, obwohl mit etwas Glück auch ein Teilerfolg möglich gewesen wäre«.

SKV Beienheim: Schäfer - Muntean, Dogot, Darren Hare, Döring (46. Rienmüller) - Walther (75. Bindewald), Eiser - Reichardt, Bodea, Owen Hare (47. Ehrlicher) - Münk.

Im Stenogramm/Schiedsrichter: Roshan Safi (Hüttengesäß). - Zuschauer: 110. - Tore: 0:1 (8.) Eigentor Döring, 0:2 (11.) Koyun, 1:2 (38.) FE Münk.

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