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Solider Saisonabschluss

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Von: red Redaktion

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Mit einer Gesamtzeit von 5:15:41 Stunden kommt die radstarke Nadine Schmidt aus Butzbach auf Platz 32 in der Altersklasse 35-39, in der insgesamt fast 250 Frauen finishen. © pv

(nst). Zum Saisonabschluss stand für die Butzbacher Triathletin Nadine Schmidt die Weltmeisterschaft im Ironman 70.3 in St. George im US-amerikanischen Bundesstaat Utah auf dem Programm. Die Wetterauerin hatte keinen optimalen Tag erwischt, platzierte sich aber dennoch als sechstbeste Deutsche ihrer Altersklasse 35-39 auf Rang 32. In 5:15:41 Stunden gehörte sie zu den besten 15 Prozent ihrer Klasse, in der insgesamt knapp 250 Teilnehmerinnen ins Ziel kamen.

Der Start mit dem Schwimmen über 1,9 km im Sand Hollow Reservoir war im wahrsten Sinne des Wortes ein Kaltstart für die insgesamt über 2000 Qualifikantinnen. Bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und einer Wassertemperatur von 17 Grad Celsius war es wichtig, sich vorher so lange wie möglich warmzuhalten. Schmidt, die sich schon bei einem Kälterennen für die WM qualifiziert hatte, zeigte sich unerschrocken und freute sich auf den Rolling Start. »Mit der Temperatur im Wasser kam ich gut zurecht, merkte allerdings schon zu Beginn, dass die Power an diesem Tag fehlte«, so die Butzbacherin. Nach 32:34 Minuten konnte sie mit einer dennoch soliden Zeit das kalte Wasser verlassen.

Die 90 km lange Radstrecke bot mit über 1000 Höhenmetern nicht nur ein anspruchsvolles Profil, sondern auch viel Abwechslung in Form von landschaftlichen und stimmungsvollen Highlights. »Zunächst fand ich, trotz beißender Kälte, gut in meinen Rhythmus und konnte viele Plätze gut machen. Ab Kilometer 50 merkte ich allerdings, wie die Kraft nachließ.« Nach 2:42:48 Stunden und der zweiten Disziplin befand sich die radstarke Athletin auf einem aussichtsreichen elften Platz ihrer Altersklasse.

Die Temperaturen waren mit ca. 13 Grad inzwischen ideal für den Halbmarathon. »Leider merkte ich schon bei den ersten Schritten, dass die Beine nichts mehr hergeben«, erklärte Schmidt. Eine Top-Ten-Platzierung war angesichts der laufstarken Konkurrenz aussichtslos. Dennoch kämpfte sie sich über die anspruchsvolle Strecke, die insgesamt fast 250 Höhenmeter bereithielt. Auch wenn es körperlich schwer wird und man keinen Sahnetag hat, sei es wichtig, mental stark zu bleiben. Angefeuert von etlichen Zuschauern, lief Schmidt stolz über die Ziellinie bei ihrer ersten WM-Teilnahme über diese Distanz.

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