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Steigerung nach der Pause

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Lena Wawrzinek vom TSV Griedel wird von Annika Sauer (l.) von der HSG Goldstein/Schwanheim angegangen, Sophia Bock (11) verfolgt die Szene. © Timo Jaux

(pls). In der Handball-Landesliga Mitte der Damen reitet der TSV Griedel weiter auf der Erfolgswelle und feierte am Samstagabend in eigener Halle gegen die HSG Goldstein/Schwanheim beim 28:17 (7:6) den dritten Heimsieg in dieser Spielzeit und den vierten Erfolg in Serie.

Die beiden Rückraumspielerinnen Sara Lobgesang (berufsbedingt) und Anna Chiara Bock (Fußverletzung) standen wieder zur Verfügung, wohingegen Außen Katharina Fina weiterhin passen musste. Die Partie gestaltete sich in der ersten Halbzeit torarm. »Beide Seiten haben sich auf die Abwehrarbeit konzentriert und sehr gut Zugriff auf die gegnerischen Angriffsformationen gefunden, sodass qualitativ hochwertige Abschlüsse größtenteils verhindert werden konnten. Zudem haben auch beide Torhüterinnen einen hervorragenden Job gemacht«, bilanzierte TSV-Trainer Henning See.

Kreisläuferin Anna Dietz brachte ihre Farben nach zehn Minuten mit 2:0 in Front, ehe die Griedeler Torhüterin Svenja Heller erstmals hinter sich greifen musste. In der Folge ließen die Butzbacher Vorstädterinnen ein paar Chancen ungenutzt, sodass die Top-Torschützin der HSG, Annika Sauer, von der Siebenmeter-Linie egalisieren konnte - 4:4. Zwölf Sekunden vor der Pausensirene traf die starke TSV-Rechtsaußen Gianna Gros dann aber doch noch zur 7:6-Heimführung. »In der Pause haben wir uns dann ermutigt, mit mehr Tempo nach vorne zu spielen. Das hat dann auch gefruchtet. Im Rückraum hatten wir eine viel stärkere Durchschlagskraft, und wir wussten es nun auch umzusetzen, die zweite Welle konsequent zu nutzen«, so See.

Nach 40 Minuten erhöhte Rückraum-Ass Juliane Alt auf 15:10. Dietz zwang mit ihrem Treffer zum 18:12 den Gästetrainer zu einer Auszeit. Die Butzbacher Vorstädterinnen ließen die beeindruckten Gäste allerdings nicht mehr ins Spiel zurückfinden. Erneut war es Gros, die mit ihrem fünften Treffer zum 21:14 die Richtung vorgab. »Wir haben das im Kollektiv dann wieder auf beeindruckende Art und Weise ausgespielt und die einfachen Abschlüsse genommen, anstatt mit einem riskanten Pass einen Tempogegenstoß zu riskieren. Das hat sich dann auch kontinuierlich auf der Anzeigetafel widergespiegelt«, freute sich der Heimtrainer. Die Außen Lena Wawrzinek und Nicole Gadek erhöhten. Zum Schluss war der Auftritt von Dietz sinnbildlich für den Spaß der Heim-Sieben am Spiel. In den letzten 39 Sekunden der Partie traf sie drei weitere Male und baute die Führung in einem vorentschiedenen Kräftemessen noch auf elf Treffer aus.

TSV Griedel: Heller; Lobgesang, Anna Chiara Bock (1), Erletz, Brück (1), Siek (2), Alt (7/3), Wicke (1), Flach, Wawrzinek (1), Gadek (1), Gros (5), Sophia Bock, Dietz (9/1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Berndt/Maage (SG Rechtenbach). - Zeitstrafen: 12:6 Minuten. - Siebenmeter: 4/7:5/8. - Zuschauer: 20.

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