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SV Assenheim gewinnt Topspiel: A-Liga-Spitzenduo setzt sich ab

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Von: Sascha Kungl

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Fairer Körpereinsatz von beiden Akteuren: Mit angelegtem Arm liefern sich Justin Jacoby (SSV Heilsberg) und der Oppershofener Konstantin Schreiner (r.) ein Laufduell. © Nicole Merz

Der SV Assenheim bleibt nach dem Sieg über den SV Ober-Mörlen Ligaprimus. Die KSG Groß-Karben bleibt ungeschlagen Zweiter. Einen wichtigen »Dreier« im Tabellenkeller holt die SG Oppershofen.

(kun). In der Fußball-Kreisliga A Friedberg hat das Spitzenduo aus Assenheim und Groß-Karben seinen Vorsprung auf die Verfolger ausgebaut. Ligaprimus Assenheim feierte im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten SV Ober-Mörlen einen deutlichen 5:0-Heimerfolg, während sich der Rangzweite aus Groß-Karben ebenso souverän mit 3:0 in Kloppenheim durchsetzte und damit als einziges Team in dieser Saison weiterhin ungeschlagen ist. Der FSV Dorheim musste eine überraschende 1:2-Auswärtsniederlage in Rockenberg hinnehmen und damit den FV Bad Vilbel II in der Tabelle vorbeiziehen lassen, der seine Heimaufgabe gegen die SG Beienheim/Dorn-Assenheim II mühelos mit 4:0 löste. Auch der Rückstand des SV Germania Ockstadt auf die Tabellenspitze wird nach der 1:2-Auswärtspleite gegen die SG Hoch-Weisel/Ostheim größer. Big Points landeten derweil der TFV Ober-Hörgern und die SG Oppershofen, die sich im Tabellenkeller gegen die direkten Konkurrenten aus Schwalheim und Heilsberg durchsetzten.

SG Oppershofen - SSV Heilsberg 2:0 (1:0): Auf dem tiefen Rasenplatz am Gänsberg bewahrte SGO-Keeper Markus Kalkbrenner die Heimelf in der Anfangsphase vor dem Rückstand. Zudem verzeichneten die Gäste nach einer Viertelstunde einen Lattentreffer durch Bramont Maique Coelho. Auf der Gegenseite setzte sich Nick Bayer in der 27. Minute gegen Abwehrspieler Jonas Vespermann und SSV-Keeper Lino Hindelang durch und netzte zur 1:0-Führung für die Heimelf ein. Nach dem Seitenwechsel mussten die Bad Vilbeler Vorstädter eine Zehn-Minuten-Strafe gegen Leonardo Bianco hinnehmen (58.). Für die Entscheidung sorgte Viktor Fenski nach Vorarbeit von Niklas Casties in der 83. Minute. Drei Minuten vor Schluss verpasste Köhler freistehend den dritten Treffer für die Gastgeber.

FSV Kloppenheim - KSG 1920 Groß-Karben 0:3 (0:1): »Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Die Leistung hat gestimmt, wir haben ordentlich begonnen und konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Nach dem verschossenen Elfmeter und dem Rückstand ist die Partie zugunsten der Gäste gekippt. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns keine Torchancen erarbeiten, sodass die Niederlage in Ordnung geht«, haderte Kloppenheims Trainer Siegbert Freienstein. Mit einem an Marcel Hübner verwirkten Foulelfmeter scheiterte Jannis Lüdemann in der 20. Minute an Gästekeeper Tolga Karacali. Auf der Gegenseite brachte Taha Tekdemir die 1920er nur fünf Minuten später mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern in Führung. Nach dem Seitenwechsel bauten Erhan Gök (60.) und Agon Ademi (85.) das Resultat zugunsten des Tabellenzweiten aus.

TuS Rockenberg - FSV Dorheim 2:1 (0:1): »Über die gesamte Spieldauer gesehen war der Sieg verdient, aufgrund des späten Zeitpunktes des Siegtreffers aber natürlich glücklich«, resümierte TuS-Pressesprecher Bernd Sulzbach nach dem Schlusspfiff. Die Gastgeber waren über weite Strecken der ersten Halbzeit die tonangebende Mannschaft, gerieten vier Minuten vor der Pause im Anschluss an eine Freistoßflanke von Marvin Jochem durch Luca Dickhardt allerdings mit 0:1 in Rückstand. »Der Spielverlauf war zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt«, konstatierte TuS-Pressesprecher Sulzbach. Mit der Führung im Rücken waren die Gäste aus Dorheim nach dem Seitenwechsel spielbestimmend, ehe eine Rote Karte gegen Jochem wegen groben Foulspiels die Partie kippen ließ. Fünf Minuten später markierte Nico Wettner aus kurzer Distanz nach Flanke von Philipp Landvogt den 1:1-Ausgleichstreffer. Vier Minuten vor Schluss musste Dorheims Modou Lamin Sanyang mit einer Zehn-Minuten-Strafe vom Platz. In doppelter Überzahl erzielte der eingewechselte Simon Herold aus dem Gewühl heraus den Last-Minute-Siegtreffer für die Heimelf.

FV Bad Vilbel II - SG Beienheim/Dorn-Assenheim II 4:0 (1:0): Gästekeeper Lennard Kopf avancierte zum besten Mann auf dem Platz. »Er hatte die meisten Ballkontakte«, schmunzelte FV-Coach Heiko Jung nach dem Schlusspfiff. Kurz vor der Pause war Kopf gegen Abdikarim Farah Ali allerdings machtlos - 1:0. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel stellte Eduardo Maximiliano Ruiz die Weichen endgültig auf Heimsieg für die Brunnenstädter, die den Spielstand durch Malik Dramé (76.) und Nick Müller (82.) in der Schlussviertelstunde in die Höhe schraubten.

SG Hoch-Weisel/Ostheim - SV Germania Ockstadt 2:1 (1:0): »Nach einer umkämpften Partie, in der die Gäste aus Ockstadt in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel fanden, steht aufgrund unserer aufopferungsvollen Leistung ein hochverdienter Heimsieg«, urteilte SG-Pressesprecher Rick Bieber. Nach einer intensiven Anfangsphase mit Torchancen auf beiden Seiten traf Sergej Tillmann im Anschluss an eine Balleroberung von Dominic Nicolai aus 20 Metern zur 1:0-Führung für die Platzherren. Auf der Gegenseite konnte die Abwehr der Gastgeber einen Freistoß von Patrice Krämer nur drei Minuten später erfolgreich abblocken. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Osman Celikkale zunächst an Germanen-Keeper Dominik Dönges (48.), während Tillmann der Pfosten im Weg stand (50.). Nach einer Freistoßflanke von Krämer erzielte Luca Kopsch in der 73. Minute aus dem Gewühl heraus den Ockstädter Ausgleich. SG-Keeper Dennis Müller bewahrte seine Farben nur zwei Minuten später gegen Batuhan Yigin vor dem Rückstand, den bei Moritz Weinerts Schuss 60 Sekunden später die Latte verhinderte. Mitten hinein in die Ockstädter Druckphase erzielte Marius Bodea in der 80. Minute per Heber den 2:1-Siegtreffer für die Hausherren.

TFV Ober-Hörgern - SV Germania Schwalheim 4:1 (2:1): »Der Heimsieg war zu keiner Zeit gefährdet und hätte sogar noch deutlicher ausfallen können«, konstatierte TFV-Pressesprecher Sebastian Spindler, dessen Elf einen Auftakt nach Maß erwischte und bereits nach zehn Minuten mit zwei Toren in Front lag. Nach einem langen Ball von Benedikt Sturm traf Michel Mohr in der fünften Minute zur Ober-Hörgerner Führung, die Andreas Sturm nur fünf Minuten später auf Zuspiel von Niklas Eckert ausbaute. Die Gäste aus Schwalheim kamen nach einer halben Stunde zum Anschlusstreffer durch Maximilian Freundl, der einen Pass von Maximilian Winkler nutzen konnte. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff stellte Mohr den alten Abstand mit einer feinen Einzelleistung wieder her. Mit einem von Benjamin Bievel an TFV-Spielertrainer Christian Teschner verwirkten Strafstoß scheiterte Mohr in der 62. Minute an Gästekeeper Florian Winkler. Den Schlusspunkt setzte Eckert in der 81. Minute mit dem Treffer zum 4:1-Endstand.

Traiser FC - FC Hessen Massenheim 1:1 (0:1): »Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz, haben die Zweikämpfe nicht angenommen und sind zu allem Überfluss früh in Rückstand geraten, wodurch unser Matchplan zerstört war«, haderte TFC-Coach Stefan Hiecke, dessen Elf bereits nach 60 Sekunden den Gegentreffer zum 0:1 durch Timo Hofmann hinnehmen musste. »Nach den personellen Wechseln und der Systemänderung in der Halbzeitpause lief es deutlich besser«, konstatierte Hiecke. Die gefährlichen Flankenläufe von Joel Fenchel fanden zunächst allerdings keinen Abnehmer. Erst zehn Minuten vor Schluss markierte Anzor Edaev bei seinem ersten Einsatz für die Geißböcke den Treffer zum 1:1-Endstand.

SV Assenheim - SV Ober-Mörlen 5:0 (2:0): Den druckvollen Beginn der Gäste aus Ober-Mörlen beantwortete Aaron Kniß nach Vorarbeit von Henry Rubenschuh in der zehnten Minute mit dem Führungstreffer für den Ligaprimus. Nur 60 Sekunden später zappelte das Leder erneut im Tor von Gästekeeper Lukas Höhn. Nachdem Furkan Kale den Pfosten getroffen hatte, staubte Erik Kettermann zum 2:0 für die Heimelf ab. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war es erneut Kettermann, der eine feine Einzelleistung mit dem Treffer zum 3:0 krönte. Der Torhunger des Tabellenführers war damit aber noch nicht gestillt. Auf Zuspiel von Kettermann besorgte Kniß in der 74. Minute das 4:0, dem der Assenheimer Toptorjäger in der 83. Minute nach Querpass von Rubenschuh den 5:0-Endstand folgen ließ. »Die Gäste strahlten dagegen lediglich bei Standardsituationen Torgefahr aus«, konstatierte Assenheims Pressesprecher Arno Menk.

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