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TC Bad Vilbel: Pechsträhne im Tiebreak

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Von: Michael Nickolaus

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Victoriya Tomova und die Bundesliga-Damen des TC Bad Vilbel spielen in Berlin in den entscheidenden Momenten glücklos. © Andreas Chuc

Das gibt’s doch gar nicht! Der TC Bad Vilbel muss am Sonntag in der Tennis-Bundesliga der Damen bei Aufsteiger Berlin fünfmal in den Champions-Tiebreak - und bleibt glücklos.

So ein Pech! Der TC Bad Vilbel verliert in der Tennis-Bundesliga der Damen bei Aufsteiger Blau-Weiß Berlin gleich fünf (!) Matches im Champions-Tiebreak und kassiert am Sonntag eine entsprechend deutliche 1:8-Niederlage. Die Entscheidung vor 280 Zuschauern auf der Anlage in der Waldmeisterstraße (24 Außenplätze, 3000 Mitglieder) war schon nach den Einzel-Matches gefallen. Hier unterlag Bad Vilbel gleich dreimal im Champions-Tiebreak. Kurios: Die Brunnenstädterinnen verloren auch die drei regulären Satz-Tiebreaks, die ausgespielt wurden. Den einzigen Punkt für den Gast aus der Wetterau gewann Mara Guth, die an Position sechs eingesetzt wurde und Bad Vilbel mit 1:0 in Führung gebracht hatte.

»Das ist frustierend und enttäuschend. Wir verlieren 1:8, obwohl wir genauso gut 6:3 oder 7:2 hätten gewinnen können. Aber solche Tage gibt es nun mal«, sagt Tobias Schade, der Sportliche Leiter, der TCBV-Mannschaft, die am Freitag die Saison-Overtüre zu Hase gegen Vaihingen gewonnen hatte. In der Hauptstadt fehlte am Sonntag Richel Hogenkamp, die sich 48 Stunden zuvor am Knöchel verletzt hatte. Aufgerückt war Mara Guth, die Lokalmatadorin.

In der ersten Einzelrunde hatte Bad Vilbel noch an einer 3:0-Führung gekratzt. Guth gewann nach starker Leistung. Bibiane Schoofs hatte nach verlorenem ersten Durchgang den zweiten Satz ebenso im Griff wie auf dem Nebenplatz Victoriya Tomova ihre Gegnerin. Beide Gästespielerinnen gaben den Tiebreak allerdings ab. In der zweiten Einzelrunde hatte Kirsten Flipkens gegen Rebecca Peterson, Nummer eins in der Hauptstadt und Nummer 76 in der Welt, den erwartet schweren Stand. Antonia Lottner hatte ihre Chancen auf den Matchgewinn, konnte diese nicht nutzen, während Lesley Kerkhove auf die amtierende French Open-Titelträgerin der Junioren, die erst 17-jährige Linda Noskova, traf. Sie unterlag wie schon im direkten Duell vor wenigen Wochen erneut. In den anschließenden Doppeln vergab das Duo Kerkhove/Schoofs zwei Matchbälle und verlor.

Blau-Weiß Berlin - TC Bad Vilbel 8:1: Einzel: Peterson - Flipkens 6:1, 6:1; In-Albon - Tomova 6:2, 2:6, 10:8; Noskova - Kerkhove 6:1, 7:6; Maleckova - Schoofs 7:6, 1:6, 10:5; Rosca - Lottner 6:7, 6:4, 10:6; Klasen - Guth 4:6, 3:6. - Doppel: Peterson/In-Albon - Flipkens/Tomova 6:3, 3:6, 10:4; Noskova/Rosca - Kerkhove/Schoofs 3:6, 6:4, 14:12; Maleckova/Klasen - Lottner/Guth 6:2, 7:6.

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