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TC Bad Vilbel: Sieg zum Bundesliga-Start

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Von: Michael Nickolaus

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Bibiane Schoofs punktet am Freitag im Einzel und Doppel für den TC Bad Vilbel. © A. Chuc

Auftakt-Sieg! Die Damen-Mannschaft des TC Bad Vilbel ist zum Start in die Bundesliga-Saison 2022 ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

Nach fünf Stunden Spielzeit konnte ein 6:3-Erfolg gegen Aufsteiger Vaihingen bejubelt werden. Am Sonntag (11 Uhr) ist das Team aus der Brunnenstadt in Berlin, beim zweiten Liga-Neuling, zu Gast. »Ich bin sehr froh über diesen Sieg. Man hat erneut gesehen, wie schon eine Partie auch kippen kann«, sagt Tobias Schade, der Sportliche Leiter des Deutschen Meisters von 2019. Erfreulich: Über als 300 Zuschauer hatte die Saison-Premiere am Freitagnachmittag auf die Anlage in der Huizenerstraße gelockt.

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Überragende Doppelspielerin: Kirstin Flipkens. © A. Chuc

Ihr Debüt im TCBV-Lineup gab die Bulgarian Viktorija Tomova, die tags zuvor etwas überraschend im Achtelfinale des ITF-Turniers in Wiesbaden ausgeschieden und zum Team gestoßen war. »Wir hatten sie erst für Sonntag eingeplant. Sie hat die Turnier-Enttäuschung gut weggestreckt und war schnell Teil des Teams«, sagt Schade, dessen Kader auf dem Papier deutlich besser war; gerade auf den Positionen fünf und sechs. Tomova (Nr. 2). gewann ihrer Einzel ebenso wie Bibiane Schoofs (4.) und Antonia Lottner (6.) sicher in zwei Sätzen. Mit einer 3:0-Führung waren die Gastgeberinnenn in die zweiten Einzelrunde gegangen, schienen bereits auf Kurs zu den vorentscheidenden Zählern vier und fünf gegen den Gast, der auf dem Papier über den qualitativ wohl schwächsten Kader aller Bundesligisten verfügt.

Dann aber knickte Richel Hogenkamp (5.), die drauf und dran war, nach Satzgewinn einen einen 4:5-Rückstand umzubiegen, um und musste ihr Match auf Grund einer Knöchelverletzung beenden. Auf dem Nebenplatz verlor ihre Landsfrau Lesley Kerkhove (3.) unter diesen Eindrücken den Faden und ihr Spiel. Zudem musste sich Kristen Flipkens im Top-Einzel geschlagen geben, so dass es beim 3:3-Zwischenstand in die Doppel ging.

Schade und das Trainer-Team mit Marco Ockernahl und Oliver Kesper entschieden sich für eine ausgeglichene Doppel-Besetzung - sie und hatten damit die richtige Entscheidung getroffen. Doppel-Spezialisten Filpkens prägte - mit Tomova an ihrer Seite - das Top-Duell, Lottner und die für Hogenkamp (verfolgte die Partie mit dick getapten Knöchel) aufgerückte Julia Terziyska holten den wichtigen fünften Zähler, und schließlich konnten Kerkhove/Schoofs den Champions-Tiebreak um 6:3-Endstand für sich entscheiden.

Bad Vilbel -Vaihingen 6:3: Flipkens - Grammatikopoulou 3:6, 4:6; Tomova - Boluda 6:4, 6:3; Kerkhove - Bulgaru 6:4, 2:6, 8:10; Schoofs - Schmidt 6:2, 6:4; Hogenkamp - Wörle-Scheller 6:3, 4:5 (Aufgabe Hogenkamp); Lottner - Kling 6:3, 6:0. - Doppel: Flipkens/Tomova - Boluda/Bulgaru 6:1, 6:1; Kerkhove/Schoofs - Grammatikopoulou/Wörle-Scheller 3:6, 6:0, 10:7; Lottner/Terziyska - Schmidt/Kling 6:2, 6:3.

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