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TG Friedberg erfüllt Pflicht und hofft weiter auf Klassenerhalt

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Von: Sascha Kungl

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Der Friedberger Benedikt Ploner setzt gegen Simon Breser (77, Lollar/Ruttershausen) zum Wurf an. Nach dem Erfolg gegen die Spielgemeinschaft müssen die Wetterauer auf günstige Ergebnisse der Konkurrenten hoffen. FOTO: JAUX © Timo Jaux

Die TG Friedberg hat ihre Pflicht beim 30:23 über die HSG Lollar/Ruttershausen erfüllt. Über Klassenerhalt in der Landesliga oder Abstieg entscheiden jetzt die Resultate der Konkurrenz.

(kun). Die Handballer der TG Friedberg haben ihre Hausaufgaben gemacht: In der Abstiegsrunde der Landesliga Mitte feierten die Kreisstädter einen 30:23 (16:13)-Heimerfolg gegen die HSG Lollar/Ruttershausen. Im Kampf um den Klassenerhalt sind die Friedberger nun auf die Ergebnisse der Konkurrenten und die Resultate aus den höheren Ligen am letzten Spieltag angewiesen. »Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und alles dafür getan, um in der Liga zu bleiben. Die Mannschaft hat fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und kann sehr stolz auf ihre Leistung sein«, sprach TGF-Coach Michael Razen seinen Schützlingen ein Lob aus.

Im Lager der Gäste sehnt man dagegen das Saisonende herbei. »Wir haben seit Wochen mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. Gegen Ende der Partie in Friedberg hatten wir drei Kreisläufer gleichzeitig auf dem Parkett. Das sagt alles über die derzeitige Personalsituation aus«, haderte HSG-Coach Dino Dragicevic, der neben dem kurzfristigen Fehlen von Robin Zapf auch den Ausfall von Jan Reuschling zu kompensieren hatte, der nach sieben Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Topscorer Marlon Los Santos war aufgrund eines gebrochenen Daumens ohnehin nicht dabei.

Dennoch erwischten die Gäste vor 200 Zuschauern in der Halle am Seebach den besseren Start. Beim 5:2 nach zehn Minuten lag die HSG mit drei Toren in Führung und hatte ihren Vorsprung beim 8:3 in der 13. Minute auf fünf Tore ausgebaut. »Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits einige Fehlwürfe. Die Chancenverwertung war an diesem Tag unser großes Manko. Man hatte das Gefühl, dass die Jungs Angst vor der eigenen Courage haben«, erklärte Razen. Nach dem 12:12-Ausgleich (25.) gingen die Kreisstädter beim 13:12 in der 26. Minute erstmals in Führung und lagen zur Pause mit drei Toren in Front. »In der zweiten Halbzeit haben wir unseren Vorsprung souverän verwaltet, ohne uns entscheidend abzusetzen«, konstatierte der Friedberger Übungsleiter. Vor allem im Angriff hatte der Rumpfkader der HSG große Probleme, sodass sich die Kreisstädter bis zur 49. Minute entscheidend mit acht Toren absetzen konnten (27:19). Dabei waren Benedikt Ploner und George Cadar die Aktivposten auf Friedberger Seite, während Aristotelis Moutopoulos die Gäste vor einer höheren Niederlage bewahrte.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Durchdewald (1), Zinnel (5/1), Lasse Merten (2), Ploner (7/1), Jonscher (1), Milius (1), Methner (4), Seibert, Philipp Engel (3), Weigel (1), Cadar (5), Weide.

Steno / SR: Friedrich/Ringleb (Vollnkirchen). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 4:12 Minuten. - Siebenmeter: 6/2:1/1.

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