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TG Friedberg: Faden und Spiel verloren

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Von: Sascha Kungl

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Luca Sattler (TG Friedberg) wird bei der Ballabgabe von Patrick Piesch (Nr. 34) und Leon Rüdesheim gestört. © Timo Jaux

(kun). Die Handballer der TG Friedberg stehen im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte mit dem Rücken zur Wand. Nach der enttäuschenden Niederlage in Heuchelheim gab es für die Kreisstädter auch im zweiten Spiel der Abstiegsrunde nichts zu holen. Der HSG Linden unterlag das Team von TGF-Coach Michael Razen vor 250 Zuschauern in der Sporthalle am Seebach mit 18:

30 (11:11).

»Nun warten gegen Lollar und Hungen die entscheidenden Spiele auf uns, in denen es um Alles oder Nichts geht«, weiß Razen.

»Wir hatten uns intensiv auf die Gäste vorbereitet und sind sehr gut ins Spiel gekommen. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt, so dass wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren«, konstatierte der Friedberger Übungsleiter, dessen Schützlinge nach sieben Minuten mit 2:1 in Front lagen und ihre Führung beim 5:3 nach einer Viertelstunde auf zwei Tore ausbauen konnten, ehe den Gästen in der 22. Minute der 8:8-Ausgleich gelang.

»Mit der Leistung in der ersten Halbzeit waren wir absolut nicht zufrieden, da wir viel zu passiv in der Deckung waren«, räumte Lindens Trainer Conrad Melle ein. »Die erste Halbzeit wurde von den Abwehrreihen dominiert«, konstatierte sein Pendant auf Friedberger Seite. »Beide Mannschaften waren auf der Suche nach dem Schlüssel zum Torerfolg. Aus meiner Sicht haben wir das besser gemacht und hätten in Führung liegen müssen«, haderte Razen mit dem 11:11-Halbzeitstand.

Auch beim 15:15 in der 40. Minute war die Partie noch ausgeglichen, ehe die Kreisstädter in der Folge den Faden verloren. »Unsere Deckungsarbeit war in der zweiten Halbzeit nicht mehr intensiv genug. Die Gegenstöße der HSG haben in der Folge entschieden, wobei die Höhe der Niederlage nicht verdient und für uns enorm bitter ist«, räumte Razen ein. »In der zweiten Halbzeit konnten wir eine aktivere Abwehr stellen und hatten mit Robin Genger einen bärenstarken Rückhalt zwischen den Pfosten. Ab der 40. Minute haben wir das Spiel dominiert. Ich muss meiner Mannschaft wieder ein großes Kompliment aussprechen, da sie in der zweiten Hälfte nochmal eine große Leistungssteigerung auf die Platte bringen konnte«, zeigte sich Melle zufrieden.

TG Friedberg: Biaesch, Fynn Merten; Zinnel, Lasse Merten (1), Ploner (4/2), Jonscher, Cadar (3/2), Methner (1), Seibert (1), Philipp Engel (5), Weigel, Sattler (2), Milius (1).

HSG Linden: Genger, Schneider; Semmelroth (3), Vogel (1), Adamczyk (6), Rühl (1), Deimer (3/2), Krauhausen (6), Andermann (6), Höhn (2), Piesch (2), Mikusch, Rüdesheim.

Im Steno / SR: Fikus/Schmidt (Kirchhain/Vollnkirchen). - Strafen: 6:6. - Siebenmeter: 5/4:4/2. - Zuschauer: 250.

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Jannik Seibert (TG Friedberg) wird von Lindens Jannik Andermann gehalten. © Timo Jaux

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