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TG Friedberg: Überrraschung liegt lange in der Luft

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Von: Andreas Chuc

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Friedbergs George Cadar von Gästespieler Leon Walter attackiert. © Andreas Chuc

Die Überraschung lag lange Zeit in der Luft. Am Ende musste sich die TG Friedberg in der Handball-Landesliga dem Favoriten geschlagen geben.

Teuer verkauft haben sich die Handballer der TG Friedberg bei ihrem Heimspiel gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden am achten Spieltag der Landesliga Mitte, Gruppe 2. Im Duell zwischen dem gastgebenden Tabellenschlusslicht und dem Spitzenreiter aus der Landeshaupt zogen die Friedberger aber knapp mit 25:27 (10:13) den Kürzeren. »Mit ein wenig Glück hätten wir einen Punkt gegen den Favoriten mitnehmen können. Der engagierte Auftritt war gut für die Moral der Mannschaft«, konstatierte TGF-Coach Michael Razen.

Die Partie vor 100 Zuschauern in der Sporthalle am Seebach nahm zunächst den erwarteten Verlauf. Der Tabellenführer aus Wiesbaden diktierte das Spielgeschehen und lag bereits nach zwölf Minuten mit sechs Treffern in Führung (7:1). »Nach einem völlig verkorksten Start haben wir mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie gefunden und eine kämpferisch und spielerisch absolut überzeugende Leistung geboten«, fand der Friedberger Übungsleiter lobende Worte für den Auftritt seines Teams, das beim 6:8 durch Vladut Razvan Vlad in der 17. Minute bis auf zwei Treffer an die Gäste herankam. Auch beim 9:11 in der 26. Minute hatte der knappe Zwei-Tore-Rückstand der Kreisstädter noch Bestand.

»Die berechtigte Rote Karte gegen George Cadar kurz vor der Halbzeitpause hat uns wehgetan«, räumte Razen ein. »In der zweiten Hälfte haben wir Pascal Henkelmann und Joshua Stadermann in Manndeckung genommen und Wiesbaden dadurch immer wieder zu Fehlern zwingen können.« In der 43. Minute gelang den Hausherren der 18:18-Ausgleich durch Ole Reeb. Auch beim 24:25 drei Minuten vor dem Ende war der Ausgang des Duells Erster gegen Letzter noch völlig offen, ehe die Gäste mit zwei Treffern in Serie als glückliche Sieger vom Parkett gingen.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch, Fynn Merten; Zinnel (6/1), Lasse Merten (1), Ploner (5/1), Jonscher, Milius, Reeb (3), Cadar (2), Methner (2), Seibert (2), Vlad (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bley/Krämer (Rüsselsheim). - Zeitstrafen: 6:4 Minuten. - Siebenmeter: 3/2:3/2. - Zuschauer: 100.

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Benedikt Ploner von der TG Friedberg packt den Wiesbandener David Mickel am Kragen. © Andreas Chuc

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