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Friedbergs Trainer Michael Razen ist mit der Leistung seiner Mannschaft im Spiel gegen die TG Kastel überhaupt nicht einverstanden.

Handball

TG Friedberg: Wieder keine Punkte gegen Kastel

  • VonSascha Kungl
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Die TG Friedberg kommt in der Landesliga-Gruppe 2 einfach nicht in die Gänge. Das Team von Trainer Michael Razen schaffte auch gegen die TG Kastel keine Trendwende.

(kun). Mit einer enttäuschenden 26:29 (10:16)-Heimniederlage gegen die TG Kastel haben sich die Landesliga-Handballer der TG Friedberg in die Weihnachtspause verabschiedet. »Die Partie hatte für beide Mannschaften richtungsweisenden Charakter. Wir hatten uns vorgenommen, einen versöhnlichen Jahresabschluss zu feiern. Davon hat die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit nichts erkennen lassen«, konstatierte TGF-Coach Michael Razen, dessen Truppe nach der fünften Saisonniederlage mit 2:10 Zählern weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, während der direkte Tabellennachbar aus Mainz-Kastel sein Punktekonto durch den zweiten Saisonsieg auf 5:5 Zähler ausgleichen konnte.

»Unsere Punkteausbeute haben wir uns vor der Saison genau andersherum vorgestellt. Leider hat uns das enorme Verletzungspech in der Hinrunde einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz unserer großen Personalsorgen hatten wir in den vergangenen Partien durchaus die Möglichkeit, den einen oder anderen Punkt zu holen. Das ist uns leider nicht gelungen«, zeigte sich der Friedberger Übungsleiter nach dem letzten Spiel des Jahres ernüchtert. Neben der langen Liste an Langzeitverletzten mussten die Kreisstädter gegen die TG Kastel auch den Ausfall von Luca Sattler kompensieren, der aufgrund von Knieproblemen kurzfristig passen musste. »Somit sind wir wieder nur mit drei Rückraumspielern in die Partie gegangen. Erschwerend hinzu kam, dass wir in der Anfangsviertelstunde eine unfassbar schlechte Leistung gezeigt haben. Kämpferisch und spielerisch ist der Mannschaft absolut gar nichts gelungen«, konstatierte Razen.

Dessen Team lag vor 100 Zuschauern in der Sporthalle am Seebach bereits früh mit vier Toren im Hintertreffen (1:5/8.). Beim 6:14 in der 23. Minute war der Rückstand der Kreisstädter bereits auf acht Tore angewachsen, ehe die Razen-Schützlinge bis zur Halbzeitpause immerhin auf sechs Treffer an die Gäste herankamen. »Gestützt auf einen starken Jonas Biaesch im Tor haben wir uns in der zweiten Halbzeit deutlich steigern können. Leider haben wir unsere starken Ballgewinne in der Abwehr oft durch einfache Fehler im Angriff direkt wieder zunichte gemacht und uns somit um ein besseres Ergebnis gebracht. Dennoch hat die Leistung im zweiten Durchgang unter dem Strich gestimmt. Hier kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen«, räumte Razen ein.

Bis zur 51. Minute hatten die Kreisstädter ihren Rückstand auf vier Treffer verkürzt (21:25), näher als drei Tore kamen die Hausherren jedoch nicht mehr heran. »Nach der verkorksten Hinrunde wollen wir nun nach der Weihnachtspause anfangen zu punkten, um mit einem kleinen Polster in die Abstiegsrunde zu starten. Das ist unser Ziel«, erklärt der Friedberger Coach.

Friedberg: Balazs, Biaesch; Weide, Zinnel, Merten, Ploner (5), Jonscher (2), Milius, Reeb (1), Vlad (7/1), Methner, Seibert (4), Ph. Engel (1), Cadar (6/1)

Stenogramm: Schiedsrichter: Schubert/Schulz (Hofgeismar/Grebenstein). - Zeitstrafen: 10:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/2:2/1. - Zuschauer: 100.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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