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TG Friedberg:So kann es nicht weitergehen

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Von: Sascha Kungl

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(kun). Mit großen Hoffnungen waren die Handballer der TG Friedberg nach Mainz-Kostheim gereist. Nach fünf pflichtspielfreien Wochen standen die Kreisstädter gegen den Tabellenvierten TG Kastel der Landesliga Mitte, Gruppe 2, erstmals wieder auf dem Parkett. Mit Ausnahme von Patrick Engel und Max Beyster konnte TGF-Coach Michael Razen personell aus dem Vollen schöpfen.

Am Ende stand dennoch eine deutliche 26:33 (13:18)-Auswärtsniederlage für die Friedberger zu Buche.

»Mit dieser Leistung sind wir Abstiegskandidat Nummer eins«, fand Razen nach der achten Saisonniederlage seines Teams deutliche Worte. »Wir waren von Beginn an die klar schlechtere Mannschaft und sind früh einem Rückstand hinterhergelaufen. Über die gesamte Spieldauer hat uns die nötige Durchschlagskraft im Angriff gefehlt. Zudem haben wir uns 18 technische Fehler und 15 Fehlwürfe geleistet. Mit dieser Hypothek konnten wir das Spiel nicht gewinnen«, haderte der Friedberger Übungsleiter.

Vor 80 Zuschauer in der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim lagen die Hausherren beim 6:2 nach sechs Minuten bereits mit vier Treffern in Führung. Auch beim 10:6 nach einer Viertelstunde hatte das Vier-Tore-Polster der Gastgeber noch Bestand. Nachdem Kastels Top-Torschütze Sebastian Fischer den Vorsprung seiner Mannschaft beim 17:10 in der 27. Minute auf sieben Treffer ausgebaut hatte, konnten die Gäste aus Friedberg ihren Rückstand bis zur Pause immerhin auf fünf Tore zum 13:18 verkürzen.

Mit drei Treffern in Serie zum 21:13 gab Kastel gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs die Marschrichtung vor. Fünf Tore in Folge brachten den Hausherren in der 38. Minute ihre erste Zehn-Tore-Führung ein. Zwar kam die Razen-Sieben beim 22:28 in der 47. Minute noch einmal auf sechs Treffer an den Tabellenvierten heran, weiter verkürzen konnten die Gäste ihren Rückstand in der Folge jedoch nicht.

»Wir müssen die Niederlage schnellstmöglich aufarbeiten und ein völlig anderes Gesicht zeigen. So kann es definitiv nicht weitergehen«, räumte ein ernüchterter Friedberger Übungsleiter nach der Partie ein.

TG Friedberg: Biaesch, Fynn Merten; Zinnel (6), Lasse Merten (2), Ploner (2/2), Jonscher (1), Reeb, Cadar (3), Methner (1), Seibert (3), Philipp Engel (2), Weigel (2), Vlad (3), Sattler (1).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Erdönmez/Werner (Waldmichelbach). - Zeitstrafen: 2:8 Minuten. - Siebenmeter: 1/1:4/2. - Zuschauer: 80.

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