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TGF bei den »Schießbuden«

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(ace). Nachdem Türk Gücü Friedberg am Montagnachmittag durch den unerwarteten Aufstiegsverzicht des FC Gießen überrascht wurde (siehe Extra-Artikel) und keine Möglichkeit mehr hatte zu reagieren, geht es nun in die Endphase der langen Saison in der Fußball-Hessenliga. Das Ziel der Kreisstädter bleibt in den letzten drei Partien - unabhängig von der nicht mehr möglichen Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest - der vierte Tabellenplatz, der als beste Platzierung der Vereinsgeschichte in die Annalen Einzug finden würde.

Zunächst stehen innerhalb von vier Tagen zwei Auswärtsspiele in Folge auf dem Restprogramm. An Christi Himmelfahrt macht sich der Friedberger Tross auf die beschwerliche Reise an die hessisch-badische Grenze zum abstiegsgefährdeten Aufsteiger SV Unter-Flockenbach (15 Uhr). Am kommenden Sonntag spielt das Team von Trainer Enis Dzihic beim Schlusslicht und bereits als erster Absteiger feststehenden TSV Steinbach Haiger II (15 Uhr).

Nachdem die Friedberger am letzten Sonntag bei Viktoria Griesheim eine vermeidbare 0:2-Niederlage quittiert hatten, wird die Aufgabe im Odenwald bei den heimstarken Unter-Flockenbachern nicht einfacher. Die »Talemer« liegen derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz und konnten zuletzt drei Heimspiele in Folge gewinnen. Zum Verhängnis wurde dem Team von Mirko Schneider aber immer wieder die Auswärtsschwäche. Auf fremden Plätzen gab es zuletzt vier Niederlagen mit insgesamt 28 Gegentoren. Dies führte dazu, dass der SVU das einzige Team der Liga mit einer dreistelligen Anzahl an Gegentoren (103) stellt.

Selbst Absteiger Steinbach Haiger II hat bisher »nur« 85 Gegentreffer hinnehmen müssen. Kurzum: Die Friedberger gastieren binnen weniger Tage bei zwei »Schießbuden« der Liga. »Klar sind wir in beiden Spielen auf dem Papier der Favorit. Wir müssen aber erstmal das Gefühl erhalten, Tore erzielen zu können. Wenn uns jeweils eine frühe Führung gelingt, bin ich guter Dinge«, erklärte TGF-Pressesprecher Furkan Kaplan vor der Abreise.

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