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Top-Quartett am Sonntag unter sich

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Von: Sascha Kungl

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(kun). Erster gegen Vierter, Dritter gegen Zweiter: Der 16. Spieltag der Kreisoberliga Friedberg hat gleich zwei Topspiele zu bieten. Im Zeichen des Gipfeltreffens zwischen Ligaprimus TSG Ober-Wöllstadt und dem Tabellenzweiten SV Nieder-Weisel stand der vergangene Spieltag im Oberhaus des Fußballkreises. Durch den späten 2:2-Ausgleichstreffer von Gästecoach Harez Habib in der Nachspielzeit teilten sich beide Mannschaften am Ende die Punkte, sodass der Vorsprung der »Blauen« auf ihren ersten Verfolger weiterhin acht Punkte beträgt.

Der SV Nieder-Wöllstadt konnte derweil nicht zum Spitzenduo der Liga aufschließen - das Gastspiel beim FC Rendel verlor der Tabellendritte überraschend mit 3:4. Am Sonntag ab 15.30 Uhr haben es die »Roten« im Heimspiel gegen Nieder-Weisel erneut selbst in der Hand, den Vier-Punkte-Rückstand auf den Zweiten zu verkürzen. »Nach unserer schwachen Leistung gegen Rendel haben wir unter der Woche die Fehler aufgearbeitet«, legt Nieder-Wöllstadts Trainer Markus Pioch dar. »Wir kämpfen weiterhin mit einer langen Verletztenliste und müssen - was unsere Aufstellung angeht - leider immer wieder improvisieren. Die Gäste aus Nieder-Weisel sind sehr gut drauf und gehen als Favorit in die Partie. Wir werden nach dem Spiel sehen, was unser Einsatz wert war.«

Vor der Runde hatten die »Roten« eine Platzierung unter den Top fünf als Saisonziel ausgegeben. »Das werden wir auch schaffen. Ober-Wöllstadt spielt bisher eine sehr souveräne Saison und steht absolut verdient an der Spitze. Für uns geht es im Hinblick auf die Restrunde darum, die Mannschaft stabil aufzustellen und die Jungs spüren und verstehen zu lassen, wie ich Fußball denke, lebe und umgesetzt haben möchte«, erklärt Pioch.

Zeitgleich mit dem Verfolgerduell zwischen den Tabellennachbarn aus Nieder-Wöllstadt und Nieder-Weisel empfängt Ligaprimus Ober-Wöllstadt den Rangvierten Ober-Rosbach zum zweiten Spitzenspiel des Wochenendes. »Wir sind heiß auf das Duell und wollen sehen, wie wir gegen die beste Mannschaft der Liga bestehen können«, konstatiert Ober-Rosbachs Co-Trainer Dennis Sürer. »Ober-Wöllstadt ist eine spielerisch enorm starke und gut gecoachte Mannschaft, die zurecht an der Spitze steht. Bei uns ist die Stimmung aber ebenfalls sehr gut. Die Jungs haben nach dem Umbruch im vergangenen Jahr einen sehr guten Zusammenhalt untereinander entwickelt. Auch die vielen Jugendlichen haben sich hervorragend integriert, sodass wir aktuell besser dastehen, als wir es uns vor der Saison ausgemalt hatten. Nun denken wir weiter von Spiel zu Spiel und wollen noch viele Punkte sammeln, um mit einer Platzierung im oberen Tabellendrittel über die Ziellinie zu kommen«, sagt Sürer. Mit Ausnahme von Henri Beck, der den Gästen aufgrund seines Studiums in Mainz nicht zur Verfügung steht, kann FCO-Coach Jens Paetzold am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen.

Rockenberg will Wiedergutmachung

Eine Etage tiefer, in der Kreisliga A Friedberg, geht es für den TuS Rockenberg nach der überraschend deutlichen 3:8-Auswärtsniederlage beim Schlusslicht SSV Heilsberg am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Germania Ockstadt um Wiedergutmachung. Die Auswärtspleite war für den vor der Winterpause in bestechender Form spielenden Tabellenachten aus Rockenberg ein herber Rückschlag. »Nach dem Fehlstart in die Rückrunde müssen wir gegen Ockstadt ein anderes Gesicht zeigen. Gegen Heilsberg hatten wir verletzungs- und krankheitsbedingt kurzfristig einige Ausfälle zu kompensieren, was aber keine Ausrede für den schwachen Auftritt der Mannschaft sein darf. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir eine unterirdische Leistung gezeigt«, blickt Rockenbergs Pressesprecher Bernd Sulzbach auf die sechste Saisonniederlage seiner Elf zurück.

Gegen die Kirschendörfler rechnet Sulzbach mit einigen Rückkehrern. »Mit dem Tabellenfünften aus Ockstadt erwartet uns am Sonntag noch einmal ein deutlich stärkeres Kaliber, daher müssen wir uns im Vergleich zur Vorwoche ganz anders präsentieren. Die Gäste haben eine junge, gallige Truppe, die über 90 Minuten marschiert«, weiß Sulzbach um die Stärken der Germanen, mit denen man sich beim 1:1 im Hinspiel bereits ein umkämpftes Duell lieferte.

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