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Trainingslager, Turniere und Ausbildung

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Von: Christoph Sommerfeld

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Laif Marx © Red

(cso). Der SV Steinfurth war am Samstag am Traiser Wäldchen in allen drei Kreispokal-Endspielen der Jugendfußballer vertreten. Auch bei der JSG Eintracht Oberhessen sind die Rosendörfler - zusammen mit dem SV Ober-Mörlen - Stammverein. Laif Marx war viele Jahre Jugendleiter in Steinfurth und ist nun Vorsitzender. Er gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit an der Basis und bezieht noch mal Stellung zum Gruppenliga-Aus der Senioren.

Herr Marx, wie sind solche guten Ergebnisse im Jugendbereich zu erklären?

Da spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Wir fahren von der E- bis zur A-Jugend mit allen Mannschaften regelmäßig ins Trainingslager. Dann bieten wir den Kindern und Jugendlichen interessante Leistungsvergleiche bei Turnieren, an denen Vereine wie Offenbacher Kickers, Eintracht Frankfurt oder auch Mainz 05 teilnehmen. Und wir versuchen natürlich, unseren Trainern eine kontinuierliche Ausbildung zu ermöglichen. Als eine Art Zugpferd bei den Übungsleitern möchte ich Daniel Walter nennen, der die D-Jugend coacht. Der hat schon bei Eintracht Frankfurt im Juniorenbereich gearbeitet und ist B-Lizenz-Inhaber.

Sind denn immer genug interessierte Personen vorhanden, die einen Trainerposten übernehmen wollen?

Das ist in der Tat viel Kampf und Überzeugungsarbeit, die zu leisten ist. Man verliert natürlich auch den einen oder anderen. Aber wichtig ist es, immer in Kontakt zu bleiben. Das gilt auch für jugendliche Spieler, die den Verein verlassen. Wir wollen denen keine Steine in den Weg legen. Einige kommen irgendwann wieder zurück zu uns.

Wie ist der Gruppenliga-Rückzug der ersten Mannschaft zu erklären, wo die Jugendarbeit doch so gut läuft?

Auch das hat viele Gründe. Hauptursache ist sicherlich der vergangene Transferwinter gewesen, wo wir noch mal einige Fußballer verloren haben. Leider waren auch ein paar dabei, die vorher bereits zugesagt hatten, über die Saison hinaus zu bleiben. Das ist sehr ärgerlich, wenn die Leute nicht zu ihrem Wort stehen. Sicherlich hat auch die Corona-Pandemie ihren Teil beigetragen.

Wie geht es weiter in Steinfurth?

Wir setzen nach wie vor auf die Jugend. Die Spieler der ersten Mannschaft kommen ja seit dem Rückzug zum Teil bei der Reserve in der A-Liga zum Einsatz. Aber auch einige A-Jugendliche sammeln schon bei der »Zweiten« ihre Erfahrungen. FOTO: PRIVAT

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