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Triple für Prada, Habl und Kurtz

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Von: Julia Nestle

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15 Medaillen bringen die Athleten der LG ovag Friedberg-Fauerbach mit nach Hause. © Julia Nestle

(jn). Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Senioren in Stadtallendorf gab es für das Team der LG ovag Friedberg-Fauerbach einen wahren Medaillenregen. Alle LG-Starter kamen mit mindestens einmal Edelmetall nach Hause. Dana Prada finishte in der Altersklasse W40 in allen drei Rennen als Erste. Sie siegte über 60 Meter in Saisonbestzeit von 8,29 Sekunden.

Die Hallenrunde absolvierte Prada in 28,28 Sekunden, und auch auf den 400 Metern bewies die LG-Akteurin ihre starke Form. Goldmedaille Nummer drei in 63,51 Sekunden sprach für sich.

Teamkollegin Jasmin Stowasser sicherte sich nach dem Hessenmeistertitel bei den Aktiven nun den Sieg im Stabhochsprung der W35. Mit 2,80 Meter war sie allerdings weniger zufrieden als mit der Platzierung. In der W55 war Jutta Stopka erwartungsgemäß unantastbar über die Sprintdistanzen. Sie lag über 60 Meter in 9,02 Sekunden und über 200 Meter in 30,95 Sekunden deutlich vorne. Aber auch bei Stopka - wie auch bei den anderen LG-Athleten - machten sich die fehlenden Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten der letzten Monate bemerkbar. »Man ist wettkampfmäßig völlig raus. Alles ist richtig ungewohnt, und es ist schwer, sich immer wieder zu motivieren«, sagte Stopka. Die meisten Athleten aus der Kreisstadt hatten seit Februar 2020 keinen Hallenwettkampf mehr bestritten. Umso mehr freute sich Stopka über den gelungenen Auftritt mit zwei Titeln.

Silber gab es für Petra Brzezniak über 200 Meter der W50 in 34,20 Sekunden. Die mehrfache deutsche Seniorenmeisterin Ulrike Steinhaus lieferte bei den »Hessischen« drei Rennen mit drei Medaillen ab. Über 60 und 200 Meter gab es jeweils Silber in 9,97 bzw. 34,40 Sekunden. Über die doppelte Hallenrunde kam Steinhaus als Erste ins Ziel und holte in 84,04 Sekunden Gold.

Bei den Männern überzeugte Gunnar Habl in der M40. Er blieb in 7,93 Sekunden über 60 Meter genauso ungeschlagen wie über 200 Meter (25,40 sec.) und 60 Meter Hürden in 9,60 Sekunden. Ebenfalls ein Triple feierte Oliver Kurtz in der M55. Die 60 Meter sprintete er in schnellen 7,98. Platz eins gab es auch über 200 Meter in 26,30 Sekunden und 400 Meter (60,35 sec.). Teamkollege Lars Kolbe wurde über die kurzen Sprintdistanzen hinter Kurtz jeweils Zweiter. Seine Zeiten: 8,20 und 27,53 Sekunden. Jörg Czekalla komplettierte das LG-Podium als Dritter über 60 Meter (8,96 sec.) und 200 Meter (29,43 sec.). Platz eins sicherte sich Czekalla im Weitsprung (5,01 Meter).

Richard Loos wurde in der M60 Vizemeister über 60 Meter in 8,80 Sekunden und über 200 Meter in 29,77 Sekunden. Für eine Überraschung sorgte Wolf-Dietrich Meier in der M75. Nach langer Wettkampfabstinenz gewann Meier den 200-m-Lauf in 35,23 Sekunden. »Er hat mich total überrascht. Ansonsten haben alle mehr oder weniger das Optimale herausgeholt«, bilanzierte LG-Trainer Volker Weber.

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