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TSV Griedel am Ziel

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Von: Marieke Naß

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Anna Dietz ist einmal mehr beste Werferin für ihren TSV Griedel, der mit dem 41:19 über Sindlingen/Zeilsheim den Klassenerhalt perfekt macht. © Timo Jaux

Der TSV Griedel bleibt in der kommenden Handball-Saison Landesligist. Mit einem fulminanten 41:19-Erfolg über die HSG Sindlingen/Zeilsheim wickelte man den Klassenerhalt in trockene Tücher.

(mna). Die Wetterau hat auch in der kommenden Saison einen Handball-Landesligisten bei den Frauen. Dank eines 41:19 (21:10)-Kantersieg in der heimischen Halle gegen die HSG Sindlingen/Zeilsheim ist der TSV Griedel nicht mehr von einem Nichtabstiegsplatz zu verdrängen und hat das Minimalziel der Saison sicher erreicht.

Bis zum 7:5 in der 11. Minute konnte der TSV die Gäste nicht so recht abschütteln, schaltete danach aber einen Gang hoch und erspielte sich binnen drei Minuten eine komfortable 11:6-Führung. Bis zur Halbzeitpause blieben die Gastgeberinnen nun am Drücker und führten zu Beginn der zweiten Hälfte mit 21:10, was einer Vorentscheidung gleichkam.

Auch nach dem Wechsel fand die mit kleinem Kader angereiste HSG aus den Frankfurter Stadtteilen keinen Zugriff auf die Partie, während die Heimsieben munter durchwechselte und sich alle Spielerinnen nahtlos in das Tempospiel einfügten. So stand am Ende ein völlig verdienter 41:19-Sieg auf der Anzeigetafel, der TSV-Trainer Martin Schmitt zufrieden stimmte. »41 Tore habe ich auf diesem Niveau noch nicht oft gesehen. Das war schon eine sehr starke Vorstellung meines Teams, das bis zum Ende auf dem Gaspedal geblieben ist. Der Klassenerhalt ist gesichert, jetzt wollen wir auch Platz eins in der Abstiegsrunde verteidigen. Dazu fehlt uns rechnerisch nur noch ein Zähler«, blickte der Übungsleiter voraus. Für Schmitt ist es ein gelungener Abschluss seiner Zeit in Griedel. Er verlässt im Sommer die Wetterau und übernimmt die Männer der HSG Grünberg/Mücke.

TSV Griedel: Heller, Scheffer; Lobgesang (6), Wawrzinek (3), Bock, A. (2), Scheibel (2), Erletz, Brück (2), Bock, S., Gadek (5), Dietz (14/3), Fina (3), Wagner (4), Brandt.

Stenogramm / Schiedsrichter: Nergiz/Mandana. - Zeitstrafen: 6:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/4:5/8. - Zuschauer: 50.

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